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Arten und Gefahren von Wärmebrücken

Bedeutende Wärmebrücken sind:

  • Balkone aus Stahlbeton und Stahl ohne thermische Trennung
  • Sockel zum kalten Keller /TiefgarageFensterlaibungen / Befestigungen
  • Generell Befestigungen aus Stahl (für z.B. Schiebeläden, Glasdächer,usw.)
  • Massive Vordächer aus Stahlbeton oder Stahl
  • Massive Brüstungen, Attiken, Konsolen und Wandscheiben
  • Massive Treppen

Gefahren von Wärmebrücken

Der höhere Wärmefluß durch eine Wärmebrücke bewirkt erhöhte Heizkosten. Außerdem kann es zu Feuchteschäden kommen, da sich an den kühleren Oberflächen der Wärmebrücken der in der Luft enthaltene Wasserdampf niederschlägt. Dort entsteht ein idealer Nährboden für Schimmelpilze. Daher sind gemäß den Anforderungen des Passivhaus Instituts immer eine Mindestoberflächentemperaturen von 17°C einzuhalten.

Beurteilung von Wärmebrücken-Lösungen

Allgemein gilt seitens des Passivhaus Instituts eine einfache Regel für Wärmebrücken: diese müssen einen psi-Wert von 0,01 W/(mK) einhalten. Dann gilt eine Konstruktion als „Wärmebrückenfreier Anschluss".

Des Weiteren wird vom Passivhaus-Institut für die verwendeten Produkte und Lösungen in zwei Kategorien unterschieden: „Energiespar-Komponenten" und „Zertifizierte Passivhaus Komponenten".

Dabei gilt die „Zertifizierte Passivhaus Komponente als passivhausgeeignete Komponente. Als „Energiespar-Komponenten" werden Lösungen bezeichnet die nicht den höchsten Anforderungen entsprechen aber dennoch in Passivhäusern verwendbar sind und vom Passivhaus Institut ausgezeichnet werden weil es sich hierbei um hervorragende Lösungen handelt.

Mit der Zertifizierung von Produkten erleichtert das Passivhaus Institut so dem Planer die Suche und Auswahl von geeigneten Konstruktionslösungen. Das Schöck Isokorb Produktprogramm ist vom Passivhaus-Institut zertifiziert. In unserer Produktpalette bieten wir sowohl Passivhaus zertifizierte als auch Energiesparende Lösungen an.

Hier finden Sie unsere Passivhauszertifikate

Für die Zeritifzierung gelten die folgenden Anforderungen:

Das erste Wärmedämmelement mit Passivhaus-Zertifizierung1) für den Neubau

Der Balkonanschluss des Schöck Isokorb® Typ KXT hat als erste Konstruktion vom Passivhaus Institut das Zertifikat „Wärmebrückenarme Konstruktion", Heute „Energiespar-Komponente" erhalten. Damit wird dem Planer eine frei gestaltbare Balkonarchitektur mit minimierten Wärmeverlusten ermöglicht.

Folgende Kriterien wurden für die Zuerkennung des Zertifikates geprüft:

Energiespar-Komponente

Bei zwei typischen Anwendungsfällen2) erfüllt das Bauteil die Anforderung
Δ UWB < 0,025 W/(m2K)

Schimmelfreiheit

Die minimale Oberflächentemperatur muss hoch genug sein, um Schimmelbildung bei Normrandbedingungen auszuschließen.
Өi, min > 17,00 °C

Thermografie_KXT

Die einzige „Zertifizierte Passivhaus Komponente" für den Balkonanschluss

Der Balkonanschluss des Schöck Isokorb® Typ QXT hat als erste Konstruktion vom Passivhaus Institut das Zertifikat „Zertifizierte Passivhaus Komponente" erhalten. Damit wird dem Planer eine gestützte Balkonarchitektur ohne Wärmeverluste ermöglicht. Auch für den frei auskragenden Balkonanschluss ist mit dem neuen Produktprogramm der Schöck Isokorb® Typ KXT 15 als „Zertifizierte Passivhaus Komponente" erhältlich.

Folgende Kriterien wurden für die Zuerkennung des Zertifikates geprüft:

Zertifizierte Passivhaus Komponente

Bei zwei typischen Anwendungsfällen2) erfüllt das Bauteil die Anforderung
Δ UWB < 0,010 W/(m2K)

Schimmelfreiheit

Die minimale Oberflächentemperatur muss hoch genug sein, um Schimmelbildung bei Normrandbedingungen auszuschließen.
Өi, min > 17,00 °C

Thermografie_QXT

2) Das Kriterium wurde an den Beispielen eines Reihen- und eines Mehrfamilienhauses nachgewiesen. Das Zertifikat schließt Typen mit geringerer Tragfähigkeit ein. Die Wärmebrückenverlustkoeffizienten können näherungsweise interpoliert werden.