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Zürich, CH

Zölly Wohnhochhaus

Referenz Schöck Thermoanker: Wohnhaus Zölly Zürich, Quelle: Losinger Marazzi

Referenz Schöck Thermoanker: Wohnhaus Zölly Zürich, Quelle: Losinger Marazzi

Referenz Schöck Thermoanker: Wohnhaus Zölly Zürich

Referenz Schöck Thermoanker: Wohnhaus Zölly Zürich, Quelle: Losinger Marazzi

Referenz Schöck Thermoanker: Wohnhaus Zölly Zürich

Referenz Schöck Thermoanker: Wohnhaus Zölly Zürich, Quelle: Losinger Marazzi

Referenz Schöck Thermoanker: Wohnhaus Zölly Zürich

Referenz Schöck Thermoanker: Wohnhaus Zölly Zürich, Quelle: Robert Mehl

Einbausituation Schöck Thermoanker

Einbausituation Schöck Thermoanker, Quelle: Robert Mehl

Einbausituation Schöck Thermoanker

Einbausituation Schöck Thermoanker, Quelle: Robert Mehl

Das 77 m hohe Zölly Wohnhochaus im Trendquartier Zürich West will hoch hinaus. Nicht nur, was seine für den Schweizer Wohnungsbau beachtliche Höhe angeht, sondern auch in Sachen Ökologie. Der 23-stöckige Turm ist eines der ersten Hochhäuser im Land, das mit dem Minergie-Eco-Label (ZH-090-ECO) vorzertifiziert worden ist.

Zukunftsweisend ist auch die Sandwich-Fassade mit den vorgefertigten Betonelementen. Die  Baumethode aus vergangenen Zeiten feiert ihr Comeback – freilich auf ganz anderem Niveau. Die "Platten" sind im Fall Zölly individuell geformte, dreidimensional ausgebildete Elemente, anspruchsvoll in der Herstellung und mit einer druckfesten Foamglas-Dämmung belegt.

Vor dem Aushärten wurden das Foamglas aufgelegt und gleichzeitig die Thermoanker von Schöck eingeführt. Dieser unscheinbare Glasfaserstab ist Abstandhalter und Zuganker in einem. Er stellt die statische Verbindung zwischen Fassadenelement und Tragwerk sicher.

Der Thermoanker reduziert den Wärmeverlust im Vergleich zu Stahl auf ein vernachlässigbares Minimum. Zudem erfüllt er die EN-Standards bezüglich Brandschutz und bringt durch die vereinfachte Montage der Elemente wichtige Zeitersparnisse sowie Verbesserungen in der Baustellenlogistik, die bei den knappen Platzverhältnissen besondere Aufmerksamkeit verlangt. Bloss drei Monteure waren für die 23 Stockwerke erforderlich. Der Glasfaserstab ist dauerhaft alkalibeständig und elektromagnetisch nicht leitend. Er erfüllt zentrale Anliegen jener Planer, die besonders auf ökologische und gesundheitlich unbedenkliche Baumaterialien achten.

Bauherr

Losinger Marazzi AG, Zürich

Architekt

Meili, Peter Architekten AG, Zürich

Bauphysik

Mühlebach Akustik+Bauphysik, Wiesendangen

Statik

ARP Ingenieure und Berater AG, Baar

Heizung-Lüftung-Klima

Balzer Ingenieure AG, Wallisellen

Fassadenelemente

Nägelebau GmbH, St. Gallen/A-Röthis

Fertigstellung

Mitte 2014

Höhe / Anzahl Stockwerke

77 m / 23

Weitere Informationen zu diesem Projekt

pdf, 283,46 KB