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Heidelberg, DE

Pfaffengrunder Plateau - Bahnstadt

Referenz Schöck Tronsole®: Pfaffengrunder Plateau

Referenz Schöck Tronsole®: Pfaffengrunder Plateau, Foto: Schöck Bauteile GmbH

Referenz Schöck Tronsole®: Pfaffengrunder Plateau

Referenz Schöck Tronsole®: Pfaffengrunder Plateau, Foto: Schöck Bauteile GmbH

Referenz Schöck Tronsole®: Pfaffengrunder Plateau

Referenz Schöck Tronsole®: Pfaffengrunder Plateau, Foto: Schöck Bauteile GmbH

Mit dem Umbau des ehemaligen Güterbahnhofs in ein neues Stadtviertel auf Passivhausniveau entsteht in Heidelberg mit der "Bahnstadt" ein zukunftsweisendes Modell für das generationenübergreifende Wohnen und Arbeiten im Quartier. Die Wohnanlage Pfaffengrunder Plateau ist Teil dieses Großprojektes.

Auf drei bis sechs Geschosse sowie teilweise ein Staffelgeschoss verteilen sich 77 Miet- und 39 Eigentumswohnungen, die alle über einen großzügigen Balkon oder eine (Dach-)Terrasse verfügen. Um dem hohen Anspruch an den Wärmeschutz der Hülle zu genügen sind die Fassaden mit einem WDV-System versehen, das an den Fensterlaibungen abgeschrägt ist. Dieser konstruktiv-gestalterische Kniff reduziert die Verschattung und optimiert im Gegenzug die solaren Gewinne.

Ebenso klug durchdacht ist der Anschluss der gestützten und teilweise frei auskragenden Balkone mit dem passivhauszertifizierten Schöck Isokorb® XT. Als tragendes Wärmedämmelement leitet es einerseits die einachsial auftretenden Biegemomente und Querkräfte der Balkonplatten in die Stahlbetondecke ein und löst anderseits die klassische Wärmebrückenproblematik an diesem Anschlussdetail auf wirtschaftliche und effiziente Art und Weise. Die intelligenten Bauelemente sind in der Rohbaukonstruktion versteckt und verhindern zuverlässig den Wärmeabfluss über die linienförmige Wärmebrücke unterhalb der Balkontür bzw. dem Wandsocke. Unbestritten wäre der energetische Standard der Passivhäuser ohne den passivhauszertifizierten Schöck Isokorb® XT nicht zu halten gewesen, denn zu groß ist der Einfluss der Wärmebrücke an auskragenden Stahlbetonplatten auf die energetische Bilanz, und zu riskant die Schimmelgefahr im Innenraum ohne die thermische Trennung.

Die Wohnanlage in Passivbauweise wurde als Teilprojekt der Bahnstadt Heidelberg mit dem "Passive House Award 2014" ausgezeichnet, der die internationale Strahlkraft des Leuchtturmprojekts Bahnstadt unterstreicht.

Architekt/Planer

Gramlich Architekten BDA

Bauherr

ARGON RG RESIDENTIAL

Generalbauunternehmen

Dreßler Bau GmbH

Tragwerksplanung

Kronach + Müller GmbH & Co. KG

Bauphysik

Solares Bauen GmbH Ingenieurbüro