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London, UK

Olympisches Dorf

Referenz Schöck Isokorb®: Olympisches Dorf London

Olympisches Dorf London, Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Olympic Delivery Authority

Referenz Schöck Isokorb®: Olympisches Dorf London

Das Olympiadorf aus der Vogelperspektive, Foto: mit freundlicher Genehmigung der Olympic Delivery Authority

Referenz Schöck Isokorb®: Olympisches Dorf London

Balkone im Olympiadorf 2012, Foto: mit freundlicher Genehmigung der Olympic Delivery Authority

Referenz Schöck Isokorb®: Olympisches Dorf London

Referenz Schöck Isokorb®: Olympisches Dorf London, Foto: mit freundlicher Genehmigung der Olympic Delivery Authority

Referenz Schöck Isokorb®: Olympisches Dorf London

Referenz Schöck Isokorb®: Olympisches Dorf London, Foto: mit freundlicher Genehmigung der Olympic Delivery Authority

Ein entscheidender Aspekt in der frühen Planungsphase des Olympischen Dorfes war die langfristige Vermeidung von Wärmebrücken an kritischen Punkten. Das "Legacy Regeneration Programme" beinhaltete, dass die Gebäude nach den Olympischen Sommerspielen 2012 umgewandelt und wiederverwendet werden konnten, beispielsweise als Wohnviertel. Hieraus ergaben sich sehr hohe Ansprüche an die festgelegten Baustandards und die Qualität des eingesetzten Materials.

Das Olympische Dorf bestand aus 11 Blöcken mit jeweils sechs bis acht einzelnen Gebäuden, welche acht bis zwölf Stockwerke besaßen. Den meisten Raum nahmen die Wohnungen für die 17.000 Athleten und Funktionäre ein, die aus mehr als 200 Ländern der Welt angereist waren. Bei ca. 10.000 thermisch getrennten Baukörperanschlüssen bot sich für Schöck die ideale Gelegenheit, die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten seiner Isokorb® Reihe für tragende Wärmedämmelemente zu demonstrieren.

Im Verlauf des gesamten Bauprojekts wurde bei Podestplatten und vorgegossenen Balkonelementen der Isokorb® Typ K für Beton-Beton-Anschlüsse verwendet. Die Sicherung der Wintergartenbalkone war eine Herausforderung und bedurfte einer Kombination von Typ KST, Typ QP und Schöck Schwerlastdorn SLD. Überall auf der Baustelle kamen die Isokorb® Typen KS14 und KS20 für Stahl-Beton-Anschlüsse zum Einsatz, um die verschiedenen Betonstrukturen mit den Stahlbalkonen zu verbinden.

Einige der Stahlbalkone besitzen eine Auskraglänge von ca. zwei Metern und hier stellten in den meisten Fällen KS20 Einheiten die ideale Lösung dar. An einigen Stellen, wie beispielsweise Betonrandträgern, mussten die Bewehrungsstäbe an die Gegebenheiten angepasst werden und zu diesem Zweck wurden spezielle KS14 Module eingesetzt.

Die ungewöhnlichen, "T-förmigen" Wintergartenbalkone waren besonders anspruchsvoll, da die Betonplatten des Wintergartens zwei Gebäudeblöcke umfassen sollten. Das entspricht einer Länge von ca. sieben Metern und ist sehr außergewöhnlich. Daher war es wichtig, mit einer Kombination aus Isokorb® Typ QP auf der einen und Schwerlastdornen auf der anderen Seite den Betonplatten Bewegungsfreiheit einzuräumen. Es bedurfte außergewöhnlich starker, thermisch getrennter Stahl-Beton-Anschlüsse und normalerweise würde die Wahl hier auf Isokorb® Typ KS fallen. In diesem Fall überstiegen die hier wirkenden Kräfte allerdings sogar das Leistungsvermögen der KS Einheiten und es musste eine KST Konfiguration in Kombination mit einem speziell entwickelten Stahlbügel entworfen werden.

Sämtliche Isokorb® Module mit thermischer Trennung besitzen eine BBA-Zertifizierung (British Board of Agrément) und LABC-Registrierung (Local Authority Building Control), wobei die Produktreihe die britischen Vorschriften weit übertrifft.

Fertigstellung

Februar 2012

Bauträger

Lend Lease

Architekt Masterplan

Fletcher Priest

Weitere Architekten

AHMM, CF Møller, Denton Corker Marshall, dRMM, DSDHA, Eric Parry, Glenn Howells, Ian Simpson, Lifschutz Davidson Sandilands, Make, Niall McLaughlin, Patel Taylor, Penoyre & Prasad, Piercy Conner

Tragwerksplaner

Arup, Robert Bird, URS, WSP