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Baden-Baden

Wirtschaft macht Schule

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Abschlussfoto im Prüflabor: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums haben im Rahmen der Kooperation „Wirtschaft macht Schule“ Praxiserfahrung in einem technischen Berufsumfeld gesammelt (Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.)

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Die Schülerinnen und Schüler haben bei Schöck eine Aufgabe im Rahmen des NWT-Unterrichts gelöst. In der ersten Praxis-Einheit lernten sie, wie auf einer Baustelle aus einzelnen Stahlstäben Bewehrungskörbe entstehen – in der Fachsprache spricht man dabei von „rödeln“. (Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.)

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Beim zweiten Praxistag wurden die berechneten Versuchskörper betoniert. (Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.)

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Nachdem die Versuchskörper ausgehärtet waren, wurde mittels eines Dreipunkt-Biegeversuchs im Prüflabor von Schöck untersucht, wie tragfähig die erarbeiteten Berechnungen sind. (Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.)

10 Jahre Bildungspartnerschaft zwischen Markgraf-Ludwig-Gymnasium und Schöck

„Wirtschaft macht Schule“ ist eine Bildungsoffensive der IHK-Karlsruhe, die Unternehmen und Schulen zusammenführt. Die Kooperationen sollen Schüler interessante Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglichen. Das Markgraf-Ludwig-Gymnasium in Baden-Baden und die Schöck Bauteile GmbH sind seit zehn Jahren Partner. Am 21. März schlossen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 ihr aktuelles Praxisprojekt ab.

Ziel der Kooperation ist es, technikinteressierten Jugendlichen Einblicke in das Arbeitsumfeld von Ingenieuren zu geben. Dies wird durch eine praxis-orientierte Projektarbeit im Rahmen des NWT-Unterrichts (Naturwissenschaft und Technik) ermöglicht. Das Theoriewissen über den Verbundbau-stoff Stahlbeton wird bei Schöck in die Praxis umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten hierfür eng mit Ingenieuren und Mitarbeitern der Entwicklungsabteilung zusammen.

Einblick in Ingenieursberuf

„Wir wollen Schülerinnen und Schüler bei der Berufsfindung unterstützen und technikaffine Jugendliche fördern“, erklärt Geschäftsführer Dr. Harald Braasch die Beweggründe für das Engagement. In der Projektlaufzeit sind die Schülerinnen und Schüler regelmäßig bei Schöck. Sie bekommen im Fach NWT die Aufgabe, Balkenelemente aus Stahlbeton zu entwerfen, zu bewehren und anschließend zu betonieren. Die Herausforderung: Mit einer begrenzten Menge Stahl soll eine möglichst hohe Tragkraft erzielt werden. Um einen Versuchskörper so belastbar wie möglich zu machen, muss die Anordnung der Bewehrung hinsichtlich des Kraftflusses angepasst werden. Die Schüler können bei der Lösung der Aufgabe kreativ arbeiten, z. B. indem der Betonquerschnitt optimiert bzw. mit der Form experimentiert wird. „Unsere Schüler lösen die Aufgabe in Gruppenarbeit. Die erstellten Zeichnungen und Berechnungen werden von den Ingenieuren bei Schöck als CAD-Zeichnung aufbereitet und zurückgemeldet“, erläutert Daniel Koch, Lehrer am Markgraf-Ludwig-Gymnasium, die Theoriephase des Projekts. „Wir schätzen das Engagement seitens Schöck sehr und freuen uns jedes Jahr darauf, das Projekt mit unseren Schülerinnen und Schülern durchführen zu können.“

Von der Planung in die Umsetzung

Am ersten Praxistag bei Schöck erhalten die Projektgruppen das Material, das sie laut ihren Berechnungen für ihren Versuchskörper benötigen. Sie lernen, wie auf einer Baustelle aus einzelnen Stahlstäben Bewehrungskörbe entstehen – in der Fachsprache spricht man dabei von „rödeln“. Beim nächsten Praxistag lernen die Schüler, wie Beton angemischt und in der Schalung verdichtet werden muss. Beim dritten Termin wird mittels eines Dreipunkt-Biegeversuchs im Prüflabor von Schöck untersucht, wie tragfähig die erarbeiteten Lösungen sind. „Ich fand das Projekt sehr interessant, da wir erstmals alleine und ohne viel Anleitung der Lehrer etwas konstruieren, bauen und sogar zerstören konnten“, fasst die Projektteilnehmerin Marie Jurlina im Rückblick ihre Erfahrungen zusammen. Die Versuchsköper werden einer sogenannten zerstörenden Bauteilprüfung unterzogen. Die Jugendlichen werten mit den Ingenieuren das Rissbild und die erreichte Prüflast aus. Die Erfahrungen aus der Praxisphase geben den Jugendlichen einen neuen Blick auf das erlernte Theoriewissen.

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Cornelia Kaltenbach

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