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Baden-Baden

Wie Unternehmen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten

Diskutierten beim „Klima-Abend“ bei Schöck die Möglichkeiten und Maßnahmen  für Unternehmen zum Klima- und Umweltschutz (v. l. n. r.) : Prof. Dr.-Ing. Jens Hesselbach (Universität Kassel), Wolfgang Saam (Geschäftsführer Klimaschutz-Unternehmen e. V.), Dr.

Diskutierten beim „Klima-Abend“ bei Schöck die Möglichkeiten und Maßnahmen  für Unternehmen zum Klima- und Umweltschutz (v. l. n. r.) : Prof. Dr.-Ing. Jens Hesselbach (Universität Kassel), Wolfgang Saam (Geschäftsführer Klimaschutz-Unternehmen e. V.), Dr. Harald Braasch (Geschäftsführer Technik Schöck Bauteile GmbH), Dr. Kurt Schmalz (Geschäftsführer J. Schmalz GmbH). Foto: Schöck Bauteile GmbH

Mensch und Unternehmen standen beim Vortrag zum Klimaschutz von Prof. Dr.-Ing. Jens Hesselbach von der Universität Kassel im Mittelpunkt.

Mensch und Unternehmen standen beim Vortrag zum Klimaschutz von Prof. Dr.-Ing. Jens Hesselbach von der Universität Kassel im Mittelpunkt. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Diskutieren und Handeln: Engagierte Unternehmen beim „Klima-Abend“ bei Schöck

Wie können Unternehmen Klimaschutz betreiben? Welche Maßnahmen sind notwendig, um den technologischen Wandel zu gestalten? Zentrale Fragen wie diese diskutierten Vertreter von verschiedenen Unternehmen beim „Klima-Abend“ am vergangenen Montag in Baden-Baden. Zu der Veranstaltung hatten der Bauproduktehersteller Schöck Bauteile GmbH (Baden-Baden) und die J. Schmalz GmbH (Glatten) gemeinsam mit der Exzellenzinitiative Klimaschutz-Unternehmen e. V. eingeladen.

Der Auftakt der diesjährigen UN-Weltklimakonferenz in Chile wurde zum Anlass genommen, um den Bogen vom weltweiten Klimaschutz zur eigenen Unternehmensstrategie zu spannen. Klimaneutralität ist zwar ein häufig zitierter Leitbegriff, doch Unternehmen stehen bei der konkreten Umsetzung vor einer Unzahl ungeklärter Fragen. Diese sollten beim „Klima-Abend“ aufgegriffen und diskutiert werden.

Wege aus der ökologischen Sackgasse

Deutschland wird seine im Pariser Abkommen gesetzten Klimaziele für 2020 deutlich verfehlen und diese voraussichtlich auch 2030 trotz Kohleausstieg nicht erreichen. Die Klimaschutzdebatte ist in vollem Gange: Schüler demonstrieren, wichtige internationale Konferenzen widmen sich dem Thema und die deutsche Politik diskutiert über ein Klimapaket. Vor diesem Hintergrund beleuchtete Prof. Dr.-Ing. Jens Hesselbach von der Universität Kassel beim „Klima-Abend“ nicht nur die Rolle von Unternehmen, sondern auch die von jedem Einzelnen. Eine seiner zentralen Kernaussagen an diesem Abend lautet: „Solange der deutsche Energiemix nicht klimaneutral ist, ist das Erreichen einer Klimaneutralität für Unternehmen über eigene Maßnahmen wie Effizienz und Einsatz von erneuerbaren Energien technisch und regulatorisch praktisch unmöglich.“ Statt auf CO2-Zertifikate zu setzen, sollten Unternehmen beispielsweise in eigene Maßnahmen sowie in die eigene Erzeugung von erneuerbaren Energien investieren und langfristige Strategien entwickeln, um kontinuierlich den Emissionsfaktor Strom zu reduzieren.

Unternehmen bündeln ihr Engagement

Seit 2016 ist Schöck Mitglied der bundesweiten und branchenübergreifenden Exzellenzinitiative Klimaschutz-Unternehmen e. V., einem Netzwerk aus Firmen, die sich aktiv für Klimaschutz und den sinnvollen Umgang mit Ressourcen einsetzen. Schöck hat sich damit freiwillig zu messbaren und ambitionierten Zielen beim Klimaschutz und bei der Energieeffizienz verpflichtet. „Als herstellendes Unternehmen sehen wir uns in der Verantwortung, eine Vorreiterrolle beim Klima- und Umweltschutz einzunehmen. Veranstaltungen wie der Klima-Abend bieten hierbei eine gute Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und Maßnahmen zu diskutieren“, sagt Geschäftsführer Technik Dr. Harald Braasch von Schöck.

Kleine und große Maßnahmen

Auch die Bereiche Bauen und Wohnen sind entscheidend für den Klimaschutz. Auf Haushalte und Kleinverbraucher entfallen laut Umweltbundesamt rund 17,1 Prozent des deutschen CO2-Ausstoßes; in der Emissionsstatistik liegen sie damit nach Energiewirtschaft, Verarbeitendes Gewerbe/Industrieprozesse und Straßenverkehr/übriger Verkehr auf Platz vier1. Emissionen entstehen bei privaten Haushalten unter anderem durch Autofahren und Heizen. „Mit unseren zukunftsweisenden Produkten leisten wir einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz“, berichtet Dr. Harald Braasch. „So vermeidet beispielsweise der Schöck Isokorb Wärmebrücken an auskragenden Bauteilen wodurch Heizenergie eingespart werden kann. Mit einer Reihe von Maßnahmen setzen wir als Hersteller zugleich auf eine ressourcenschonende Produktion. Das betrifft zum Beispiel die Lieferketten. Hier setzen wir beim Transport zu den Produktionsstandorten auf kurze Wege und arbeiten mit Lieferanten vor Ort zusammen. Jährlich sparen wir dadurch circa 40 Tonnen CO2 ein.“

Neben den großen Schritte beim Umweltschutz setzt Schöck auch auf die vermeintlich kleinen Schritte: Keramik statt Plastik heißt es deshalb am Standort Baden-Baden. So trinken inzwischen alle Mitarbeiter in der Produktion ihren Kaffee aus wiederverwendbaren Keramik-Tassen anstelle von Einweg-Bechern aus Kunststoff. Die Einsparung: Circa 160.000 solcher Plastik-Becher beziehungsweise 7 Tonnen CO2.

 

1) Kohlendioxid-Emissionen, in: Internetseite Umweltbundesamt, 25.04.2019, https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland/kohlendioxid-emissionen# textpart-1, abgerufen am 05.12.2019.

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