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Baden-Baden

Verbessertes Schallschutzprogramm erhältlich

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Bauaufsichtliche Zulassung für Treppenläufe und Treppenpodest. Elastomerlager mit neuer Rezeptur.

Ab Februar ist das neue Schallschutzprogramm „Tronsole" des Bauteileherstellers Schöck über den Bauspezialartikelhandel erhältlich. Das bestehende Programm läuft Ende 2014 aus. Als Systemlösung mit insgesamt sechs Typen sorgt die „Tronsole" über alle Gewerke hinweg für hohe Wohnqualität. Für den Typ T (DIBt Z-15.7-310) liegt die bauaufsichtliche Zulassung des Instituts für Bautechnik in Berlin vor. Die Zulassung für den Typ Q wird in naher Zukunft erwartet. Die neue Generation bietet einen verbesserten Schallschutz im Treppenhaus und eine höhere Planungssicherheit. Sie erreicht die Qualitätsschallschutzstufe III der Richtlinie VDI 4100 (entsprechend der DEGA-Klasse B). Unter bestimmten Randbedingungen kann sogar die DEGA-Klasse A erreicht werden.

Optimierte Verarbeitung

Der Typ T wird klassisch zur trittschalltechnischen Entkoppelung von Treppenläufen und Treppenpodest eingesetzt. Dies ist bei gängigen Podeststärken und Treppenlaufbreiten sowohl im Ortbeton als auch bei Fertigteiltreppen möglich. Ein neues gerades Fugenprofil sorgt dabei für ein einfaches Abschalen der Bauteile. Ferner werden die Anforderungen an die Feuerwiderstandsklasse R 90 eingehalten. Bei gewendelten Treppenläufen wird die Treppe von der Treppenhauswand mit dem Typ Q entkoppelt. Ein drehbares Tragelement mit einer Nut-und-Feder-Lagersicherung passt sich der Laufneigung an und erleichtert den Einbau. Zusätzlich ist eine Aufhängeschlaufe an die Laufhülse kraftschlüssig integriert. Das Produkt ist für Fugenbereiche bis 100 mm und Laufplattenstärken ab 120 mm einsetzbar.

Hohe Trittschallschutzwerte

Herzstück beider Neuentwicklungen aus dem Hause Schöck ist ein neues Elastomerlager namens „Elodur". Mit verbesserter Rezeptur und optimierter Formgebung wurde die Trittschalldämmung deutlich verbessert. Gegenüber herkömmlichen Trittschalldämmlagern erreicht die neue Schöck Tronsole eine um etwa 10 dB höhere Trittschalldämmung. Dies entspricht etwas einer Halbierung der subjektiv empfundenen Lautstärke. Weitere Informationen über die neue Schallschutzgeneration finden Planer und Verarbeiter im Internet unter www.schoeck.de oder schoeck@schoeck.de.

Regelwerke für Schallschutz

Im Neubau von Mehrfamilienhäusern oder Reihenhäusern wird die Schalldämmqualität des Gebäudes durch die Trittschallqualität wesentlich beeinflusst. Die DEGA-Norm „Schallschutz im Wohnungsbau – Schallschutzausweis" und die VDI Richtlinie 4100 bieten Planern und Verarbeitern eine wichtige Orientierung. Innerhalb dieser Normen und Richtlinien gibt es sehr unterschiedliche Qualitätsstufen. Das Entscheidende beim DEGA-Schallschutzausweis ist, dass in Form von Schallschutzqualitätsstufen A*, A, B, C usw. die akustische Qualität einer Wohnung oder eines Gebäudes aufgezeigt wird, indem die Schallschutzstufen qualitativ anschaulich beschrieben werden (beispielsweise „laute Musik noch hörbar" oder „Gehgeräusche gerade noch hörbar"). Damit sind die Qualitätsstufen auch für den schalltechnischen Laien nachvollziehbar. Weitere Informationen zum Qualitätsschallschutz finden Sie im Internet unter http://www.schallschutzausweis.de.

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