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Baden-Baden

VECO-Isolink optimiert die vorgehängte hinterlüftete Fassade

Die Elisabeth-Siegel-Schule in Osnabrück: Das Bestandsgebäude wurde im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen mit der Unterkonstruktion VECO-Isolink energetisch und optisch aufgewertet.

Die Elisabeth-Siegel-Schule in Osnabrück: Das Bestandsgebäude wurde im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen mit der Unterkonstruktion VECO-Isolink energetisch und optisch aufgewertet. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Der Isolink Typ TA-S kommt mit einer Verankerungstiefe von nur 40 mm aus. Eine Beschädigung der Betonbewehrung beim Setzen der Bohrlöcher ist dadurch nahezu ausgeschlossen.

Der Isolink Typ TA-S kommt mit einer Verankerungstiefe von nur 40 mm aus. Eine Beschädigung der Betonbewehrung beim Setzen der Bohrlöcher ist dadurch nahezu ausgeschlossen. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Der Isolink Typ TA-S ermöglicht eine rechnerisch wärmebrückenfreie Konstruktion. Dadurch lassen sich 50 Prozent des Dämmmaterials einsparen.

Der Isolink Typ TA-S ermöglicht eine rechnerisch wärmebrückenfreie Konstruktion. Dadurch lassen sich 50 Prozent des Dämmmaterials einsparen. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Die Dämmung kann schnell und einfach auf die Anker gesetzt werden, weil der Isolink Typ TA-S die Platten leicht durchstößt und ein Setzwerkzeug überflüssig ist.

Die Dämmung kann schnell und einfach auf die Anker gesetzt werden, weil der Isolink Typ TA-S die Platten leicht durchstößt und ein Setzwerkzeug überflüssig ist. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Die mineralische Wärmedämmung kann ohne Vorstechen einfach und schnell montiert werden.

Die mineralische Wärmedämmung kann ohne Vorstechen einfach und schnell montiert werden. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Der Fassadenanker Isolink Typ TA-S besteht aus dem Glasfaserverbundwerkstoff Combar und einem Anschlussgewinde aus Edelstahl.

Der Fassadenanker Isolink Typ TA-S besteht aus dem Glasfaserverbundwerkstoff Combar und einem Anschlussgewinde aus Edelstahl. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Auf die vorbereitete Außenwand des Gebäudes wird der Flügeladapter montiert. Anschließend erfolgt darauf die Befestigung des Profils sowie der Fassadenbekleidung.

Auf die vorbereitete Außenwand des Gebäudes wird der Flügeladapter montiert. Anschließend erfolgt darauf die Befestigung des Profils sowie der Fassadenbekleidung. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Schöck und GIP entwickeln energieeffiziente VHF-Unterkonstruktion

Die Gebäudehülle bestimmt maßgeblich die Nachhaltigkeit und Ästhetik moderner Architektur. Mit der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) wird dieser Anspruch optimal erfüllt. Durch eine innovative Kombination der konstruktiven Elemente lassen sich die Vorteile der VHF weiter maximieren. Das System VECO-Isolink ist die erste Entwicklung der Kooperation Fassadenkompetenz², zu der sich die Schöck Bauteile GmbH aus Baden-Baden und die GIP GmbH aus Braunschweig zusammengeschlossen haben.

Die neue VHF-Unterkonstruktion VECO-Isolink zeichnet sich durch solch geringe Wärmeverluste aus, dass sie rechnerisch als wärmebrückenfrei gilt. „Mithilfe unseres Wandhalters Isolink Typ TA-S können wir jetzt gemeinsam mit unserem Partner GIP eine besonders ressourcenschonende und nachhaltige VHF-Unterkonstruktion anbieten”, erklärt Werner Venter, Leiter Strategische Projekte bei der Schöck Bauteile GmbH. Die thermisch hocheffiziente Befestigung

Isolink Typ TA-S besteht aus dem Glasfaserverbundwerkstoff Combar und einem Anschlussgewinde aus Edelstahl. Dadurch hat der Isolink eine extrem geringe Wärmeleitfähigkeit, die fast 300-mal niedriger ist als bei Aluminium-Wandhaltern. So lassen sich bei gleichem U-Wert etwa 50 Prozent des Dämmmaterials einsparen. Neben diesem wirtschaftlichen Vorteil ergibt sich für den Bauherrn ein Weiterer. Durch den schlankeren Wandaufbau bei gleichbleibenden Gebäudeabmessungen steht mehr Nutzfläche im Gebäude zur Verfügung. Dies kann bei einem größeren Gebäudekomplex mehrere Quadratmeter ausmachen.

Schnelle und einfache Montage

Für die Montage des Komplettsystems VECO-Isolink werden zunächst Bohrlöcher erstellt und gereinigt. Anschließend erfolgt die Injektion eines zugelassenen 2-Komponenten-Verbundmörtels vom Bohrlochgrund aus. Nun kann der Fassadenanker mit einer einfachen Drehbewegung in das Bohrloch gesetzt werden. Eine zusätzliche Aussteifung ist nicht erforderlich. Nach einer Aushärtungszeit des Verbundmörtels von 30 bis 60 Mi-nuten wird die mineralische Wärmedämmung montiert. Das ist ohne An-stechen und ohne Spezialwerkzeug möglich, weil die Anker die Dämmplatten ganz leicht durchstoßen. Zudem lässt sich die Montage der Dämmung schneller erledigen als bei üblichen Wandkonsolen, da kein Setzwerkzeug benötigt wird und die Dämmung dünner ist. Auf das Edelstahlgewinde des Isolink Typ TA-S werden anschließend die Flügeladapter geschraubt, an denen das Tragprofil und die Fassadenbekleidung befestigt werden. 

Vorteile der Verankerung

Im Vergleich zu Alu- oder Edelstahl-Wandhaltern benötigt der Isolink Typ TA-S im Beton eine geringe Bohrlochtiefe und eine Verankerungstiefe von nur 40 mm. Dadurch verringert sich die Gefahr, dass beim Bohren der Löcher die Bewehrung des Betons getroffen wird. Da nur der stabförmige Isolink die Dämmung durchdringt, ist zudem sicher-gestellt, dass die Dämmung immer vollflächig auf der Betonwand aufliegt. Auftragende Wandkonsolen oder ein Thermostopp entfallen – und damit auch das Risiko, dass sich Hohlräume zwischen Dämmung und Wand bilden. Der Isolink zeichnet sich zusätzlich durch seine hohe Trag-fähigkeit aus.

VECO-Isolink erfüllt höchste Anforderungen

Das Komplettsystem VECO-Isolink ist sowohl für Neubauprojekte als auch für die Sanierung von Bestandsgebäuden als Fassadenunterkonstruktion geeignet. Neben den Standardsystemen für die Befestigung aller Fassadenbekleidungsmaterialien lassen sich Sonderlösungen realisieren, die exakt auf das jeweilige Projekt und die individuelle VHF abgestimmt sind.

Der Isolink ist vom Passivhaus Institut in Darmstadt für alle Gewichts-klassen der VHF in die höchste Klassifizierung ph A+ eingestuft. Nicht zuletzt durch den hohen Glasanteil von 88 Prozent im Werkstoff Combar ist der Isolink Typ TA-S für schwer entflammbare Fassaden vom DIBt bauaufsichtlich zugelassen. Die neue VHF-Unterkonstruktion erfüllt außerdem die Anforderungen der Landesbauordnungen für die Gebäude-klassen 1 bis 5.

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