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Treppen: Trittschallschutz mit System

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Schöck Tronsole – für mehr Ruhe im Treppenhaus

Guter Schallschutz zählt zu den Qualitätsmerkmalen eines Gebäudes. Daher sollten schon bei der Planung entsprechende Schallschutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Gerade in Treppenhäusern von Mehrfamilienobjekten ist ein ausreichender Lärmschutz zu gewährleisten. Mit der „Tronsole" bietet Schöck ein einbaufertiges Trittschall-Dämmsystem, das auch den erhöhten Anforderungen an den Schallschutz gerecht wird. Planer und Fachleute erhalten dazu Informationsmaterial und weitere Auskünfte direkt bei der Schöck Bauteile GmbH in Baden-Baden, per Telefon (07223 - 967 567), Fax (07223 - 967 454) oder E-Mail (schoeck@schoeck.de).

Mangelnder Schallschutz ist eine häufige Ursache für Nachbarschafts-Streitereien sowie gesundheitliche Schäden und senkt das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden erheblich. Eine ausreichende Dämmung sollte daher schon beim Hausbau eingeplant werden. Zudem schreibt die DIN 1049 Mindestanforderungen an den Schallschutz in Mehrfamilienhäusern vor. Der tatsächlich privatrechlich geschuldete Schallschutz übertrifft diese Mindestanforderungen jedoch häufig deutlich. Wenn keine eindeutigen vertraglichen Vereinbarungen zwischen Planer und Bauherr getroffen wurden, richtet sich der geschuldete Schallschutz nach den anerkannten Regeln der Technik. Das gilt auch für den Trittschallschutz im Treppenhaus. Gerade hier ist eine hochwertige Dämmung unerlässlich, da der Trittschall durch seine impulsartige, rhythmische Anregung als besonders lästig empfunden wird. Um Klagen zu vermeiden, sollte die Schalldämmung der Treppen werkvertraglich vereinbart werden und sich mindestens nach den Anforderungen des erhöhten Schallschutzes nach DIN 1049 Beiblatt 2 richten.

Wenn Trittschalldämmungen bei Treppen mit Baustellenmitteln ausgeführt werden, ist die Gefahr von Schallbrücken durch Baufehler sehr groß. Häufig werden Anschlüsse und Fugenbereiche von vornherein unzureichend geplant oder unspezifiziertes, ungeeignetes Material eingesetzt. Wenn nicht sorgfältig genug gearbeitet wird, entstehen Schallbrücken mit fataler Auswirkung: Eine einzige, massive Schallbrücke kann das Trittschalldämmniveau um 10 Dezibel verschlechtern.

Schallbrückenfreier Treppenbau

Um einen schallbrückenfreien Einbau zu erleichtern, bietet Schöck mit der „Tronsole" ein hoch wirksames Trittschalldämm-System an. Komplett einbaufertige Elemente beschleunigen den Bauprozess und führen zu Kostenersparnissen. Die Schöck Tronsole bietet einen optimalen Anschluss der Folgegewerke. Alle Elemente sind als System aufeinander abgestimmt. Dadurch werden nicht nur die Treppenanschlüsse, sondern auch die Fugen optimal abgedichtet. Schallbrücken durch Steinchen oder Bauschutt in den Fugen können somit vermieden werden.

Schöck bietet je nach Anwendungsgebiet unterschiedliche Typen des Treppenanschlusses an. Die Schöck Tronsole Typ T und Typ F ermöglichen die trittschalltechnische Trennung zwischen Treppenlauf und Podest bei Ortbeton- und Fertigteilbauweise. Für die Entkoppelung von Podest und Wand sind die Typen AZ, AZT und ZF erhältlich. Gewendelte Treppenläufe können mit der Schöck Tronsole Typ QW trittschalltechnisch von der Treppenhauswand getrennt werden. Sie ist sowohl als Variante für das Fertigteilwerk als auch für die Ortbetonweise lieferbar. Alle Schallschutzsysteme bestehen zudem aus einer Fugenplatte für eine schallbrückenfreie Fugenausbildung zwischen Treppe und Treppenhauswand. Für alle Systeme ist optional für die trittschallgedämmte Auflagerung des ersten Treppenlaufes auf der Bodenplatte die Schöck Tronsole Typ B erhältlich. Sie ist durch die einfache Ablängbarkeit sehr variabel einsetzbar. Der integrierte Randdämmstreifen erleichtert den schallbrückenfreien Einbau.

Bei mit Baustellenmitteln gedämmten Treppen gestaltet sich der Nachweis der Trittschalldämmung schwierig und aufwändig. Das Schöck Schallschutzsystem ist bereits geprüft und der Trittschallschutz somit nachgewiesen. Als einbaufertiges Element erleichtert es den schallbrückenfreien Einbau erheblich und bietet eine hohe Planungssicherheit. Das System ist zudem typengeprüft und wird in die Feuerwiderstandsklasse F 90 eingestuft.

Allen Fachleuten steht die Schöck Anwendungstechnik als Ansprechpartner für die technische Projektbearbeitung zur Verfügung (Telefon: 07223 - 967 567). Planungsunterlagen und technische Dokumentationen können auch direkt bei der Schöck Bauteile GmbH in Baden-Baden bestellt werden: per Fax (07223 - 967 454) oder per E-Mail (schoeck@schoeck.de).

Baden-Baden, 12. August 2008

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