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Baden-Baden

Statt Einpacken: Energieeffiziente Dämmung für Fassadenteile im Passivhausstandard

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Passivhausinstitut verleiht Zertifikat „Wärmebrückenfrei“

Der Passivhaus-Standard als Baustandard der Zukunft bedeutet eine hocheffiziente Energienutzung von Gebäuden ohne Verzicht auf Wohnkomfort. Wohnkomfort ist wiederum von gestalterischen Aspekten abhängig, die bei der Architektur von Passivhäusern bisher teilweise schwer zu realisieren waren. Mit den vom Passivhaus Institut zertifizierten tragenden Wärmedämmelementen „Schöck Isokorb XT" sind auskragende Bauteile, wie beispielsweise Balkone oder Attiken, auch im Passivhaus-Standard möglich. Der Bauteilehersteller aus Baden-Baden entwickelt die passivhaustauglichen Lösungen kontinuierlich weiter.

Im Rahmen der BAU 2013 überreichte der Leiter des Passivhaus Instituts Professor Dr. Wolfgang Feist an die Schöck Bauteile GmbH das Zertifikat „Wärmebrückenfrei" für den neuen Typ AXT. Er bietet dem Planer eine energieeffiziente und wirtschaftliche Lösung bei Attiken und Brüstungen mit hoher Gestaltungsfreiheit. „Die negativen Ψ-Werte leisten zugleich einen positiven Beitrag für die Wärmebrückenbilanz des Gebäudes." bestätigt die Bauphysikerin Patricia Sulzbach von Schöck. Dank der erhöhten Tragfähigkeit des Bauteils eröffnen sich erweiterte Einsatzmöglichkeiten. Der neue Typ AXT ist seit Januar erhältlich und vom Deutschen Institut für Bautechnik DiBt (Z-15.7.239) bauaufsichtlich zugelassen.

Mit dem neuen Typ AXT können Konstruktionen von Attiken und vorgehängten Brüstungen realisiert werden. Wo Bauteile bisher konventionell mit Wärmedämmung aufwendig „eingepackt" wurden, können Architekten und Tragwerksplaner nun auf wirtschaftliche und bauphysikalisch optimierte Lösungen mit größerer Dämmstoffdicke zurückgreifen. Es gibt keine Probleme mit der Abdichtung oder zusätzlichen Wärmebrücken durch Befestigungen oder Geländer. Alle Produkte verfügen über eine 120 mm Dämmkörperdicke aus Neopor statt bisher 60 mm. Die Elementlänge von 250 mm erlaubt zudem einen flexiblen Einsatz des Dämmelementes in die Konstruktion. Aufwändige und teure Sanierungsarbeiten werden durch die dauerhafte und nachhaltige Produktlösung vermieden.

Baufachleute erhalten das Passivhaus-Zertifikat und weitere Informationen zum neuen AXT ab sofort bei der Schöck Bauteile GmbH in Baden-Baden: per Telefon (07223 – 967 435), E-Mail (schoeck@schoeck.de) oder im Internet unter www.schoeck.de. Bei einer Beratung vor Ort werden Architekten und Tragwerksplaner durch den Schöck Planerservice unterstützt.

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