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Baden-Baden

Standortumbau unterstreicht Wachstumskurs

Supply-Chain-Manager Wolfgang Smets (r.) und der Logistikleiter Rainer Weller (l.) vor den neuen Durchlaufregalen Foto: Schöck Bauteile GmbH
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Bau der Durchlaufregale am ehemaligen Standort der Halle F Foto: Schöck Bauteile GmbH
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Schöck nimmt erste Stufe im Entwicklungsplan 2020

Die Absatzsteigerung macht die Optimierung der Lieferkette vom Lieferanten bis zum Kunden an allen Produktionsstandorten der Schöck Gruppe unabdingbar. Die global erhöhte Nachfrage nach Schöck Produkten zur Lösung von Wärmebrücken bei gleichbleibend hoher Liefertreue soll dabei vor allem durch die Erweiterung und Optimierung der Logistik- und Produktionsflächen gleichermaßen gewährleistet werden. Schöck investiert dafür bis 2020 18 Millionen Euro in den Standort Baden-Baden und schafft neue Arbeitsplätze.

Um mehr Kapazität für die Fertigung, Lagerung und Versand zu gewinnen, wurde am Produktionsstandort Baden-Baden eine Änderung der Flächennutzung sowie der Materiallagerung vorgenommen. Für die Optimierung der Logistikflächen wurden im Mai die Vormaterialien von der ursprünglichen Blocklagerung auf eine "chaotische", ungeordnete Lagerung sowie eine Materiallagerung in die Höhe umgestellt. Das gleiche System wurde für die Fertigprodukte angewandt. Dadurch werden Bestände verdichtet und ein Flächengewinn von insgesamt 2000 qm erzielt. Dieser wird für den Ausbau der Logistik und der Fertigung verwendet.

Komplexität im Griff

Neben der neuen Lagerungsweise trägt die neue Intralogistik zum reibungslosen Ablauf in der Lieferkette bei. Mit dem neu entwickelten Logistikkonzept wird ein neuer Standard für die Schöck-Gruppe geschaffen. Die ersten Standorte, an denen eine Optimierung nach Baden-Badener Vorbild eingeführt werden soll, sind Essen, Halle und Pucking in Österreich. „Die größte Herausforderung ist die Bewältigung der gleichzeitigen Veränderungen der Logistik- und Produktionssysteme sowie von Gebäuden und Infrastruktur, die wir in dieser Form noch nicht hatten", so Supply Chain Manager Wolfgang Smets. "Dies bewältigen wir durch hervorragende Zusammenarbeit und hohes Engagement aller am Veränderungsprozess Beteiligten." Die Herausforderung für die Planung bestand außerdem darin, das bestehende Gelände ohne Erweiterung optimal zu nutzen.

Weiterentwickeltes EDV-Programm

Mit Hilfe von umfangreichen EDV-Erweiterungen im Materialwirtschaftssystem wurde die Voraussetzung für die Steuerung der Warenbewegungen geschaffen und der Suchaufwand der Lagerware reduziert. Ein weiterer Vorteil des neuen Logistikkonzepts ist die Transparenz des Materialflusses und der Lagerbestände aller Materialien und Produkte. Auf diese Weise werden die Warendurchlaufzeit und damit die Effizienz messbar. Die komplette Umstellung erfolgte im laufenden Betrieb. Somit entstanden keine spürbaren Nachteile für den Kunden.

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