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Baden-Baden

Spatenstich für Multifunktionsgebäude

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Feierlicher Spatenstich für den Neubau des Multifunktionsgebäudes
Reihe vorne v.l.n.r.: Vorstand Dr. Harald Braasch, Vorstand Thomas Stürzl, Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Firmengründer Eberhard Schöck, 1. Bürgermeister Alexander Uhlig, Architekt Thomas Herzog, Projektleiter Wolfgang Smets
Hintere Reihe v.l.n.r.: Sabine Schöck, Felicitas Schöck (Aufsichtsrat), Sabine Wagner (Aufsichtsrat).
Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

Schöck setzt bei der Erweiterung des Standorts Baden-Baden auf höchste energetische Standards

In feierlicher Atmosphäre gaben Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Bürgermeister Alexander Uhlig, Firmengründer Eberhard Schöck sowie der Vorstand der Schöck Gruppe mit dem Spatenstich den Startschuss für den Neubau eines Multifunktionsgebäudes. In dem 5.587 qm großen Komplex werden zusätzliche Produktionsflächen geschaffen und 120 neue Büroarbeitsplätze eingerichtet. Die Räumlichkeiten mit einem neuen Besucher- und Tagungszentrum für bis zu 250 Gäste sollen im April 2019 bezogen werden. Schöck investiert rund 15 Millionen Euro. Der Neubau ist ein Bekenntnis zum Standort Baden-Baden sowie zum Konzept des nachhaltigen Bauens.

Die Baustelle im Steinbacher Industriegebiet ist eingerichtet und das Baufeld freigemacht. Alles ist für die nächsten Schritte vorbereitet. Sie war Treffpunkt für die Vertreter der Stadt Baden-Baden, der Familie Schöck, Mitglieder des Aufsichtsrats sowie Architekt Thomas Herzog und weiteren Firmenvertretern. Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Weg für die bevorstehende Rohbauphase frei. Oberbürgermeisterin Mergen lobte das Engagement des Unternehmens und freute sich über die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Baden-Baden.

Innovatives Energiekonzept

In den kommenden Wochen wird die Baugrube ausgehoben und Gründungspfähle gesetzt. Sie übernehmen statische Funktionen und sind gleichzeitig Voraussetzung für eine der Besonderheiten des Gebäudes: „Die Gründungspfähle, die bis zu 22 Meter tief in das Erdreich hineinragen, sind gleichzeitig Energiepfähle. Erdwärme und Erdkälte sorgen für eine energieeffiziente Erwärmung und Kühlung des Gebäudes“, führte Wolfgang Smets, Projektleiter des Bauprojekts von Seiten Schöck, aus. Um den Verlust an Lüftungswärme bzw. Kälteverluste zu minimieren, wird ein Rotationswärmetauscher zur Wärme- und Kälterückgewinnung eingesetzt. Dadurch verbleibt im Winter die Feuchtigkeit im Gebäude, wodurch ein angenehmes Raumklima erhalten bleibt. Das Gebäude wird im Passivhausstandard gebaut. Architekt Thomas Herzog untermauerte diese Information mit beeindruckenden Zahlen: „Durch entsprechende Dämmung und interne Wärmequellen liegt der Primärenergiebedarf, also Strom, Heizung und Kühlung, des neuen Gebäudes bei 12 Kwh/qm p.a. und somit unter der Passivhausvorgabe von 15 Kwh/qm p.a.“

LEED-Zertifizierung wird angestrebt

Weitere Besonderheiten sind die Installation einer Photovoltaikanlage und der Einsatz eines elektro- und softwaretechnischen Monitorings mit Hilfe von Sensoren in der Gebäudetechnik. So werden die Betriebskosten des Gebäudes reduziert.

Mit der Summe aller Maßnahmen strebt Schöck den internationalen Energieeinsparungsstandard LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) im Status Platin an. Diese Nachhaltigkeitszertifizierung nach dem höchsten Standard bestätigt umweltfreundliches, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen. Dafür muss der Bauherr in insgesamt sieben Kategorien von der Baustelleneinrichtung, über Baumaterial und Energiegewinnung bis hin zur Luftqualität die Nachhaltigkeit des Gebäudes nachweisen.

Dabei denkt Schöck als Arbeitgeber auch an seine Mitarbeiter. Das Ziel ist es, trotz Baulärm und Beeinträchtigungen, die Belastung für die Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten. So ziehen einige Mitarbeiter während der Bauphase in andere Gebäude um. Der Rohbau wird fertiggestellt und erst dann an das bestehende Gebäude angeschlossen, um Schallübertragungen zu minimieren. Die Rohbauarbeiten sind für Mitte Oktober mit einer Dauer von rund sieben Monaten geplant. Die Gesamtbauzeit soll 18 Monate betragen.

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Cornelia Kaltenbach

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