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Sonderbewehrung Schöck Combar für Parkgaragen Für Rissbewehrung in Hoesch Additiv Decke geeignet

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Mit dem glasfaserverstärkten Kunststoffbewehrungsstab Combar hat Schöck eine Sonderbewehrung entwickelt, die sich aufgrund der Materialeigenschaften besonders für Parkgaragen und Industrieböden eignet. Das Bewehrungsmaterial ist hochfest, korrosionsbeständig gegen chemische Angriffe oder Tausalze und mit einem geringen Eigengewicht leicht einzubauen.

Combar erlaubt dem Planer dank der geringen erforderlichen Betondeckung eine Konstruktion mit dünnen Betonplatten. Die minimale Betondeckung nach DIN 1045-1 ist für alle Expositionsklassen ausreichend. Als oben liegende Rissbewehrung verlegt kann in Park­garagen damit eine rissüberbrückende Beschichtung (z.B. OS 11) entfallen. Dies spart später aufwendige Sanierungen und damit verbundene Kosten (Lebenszykluskosten). Über die Einsparung dieser Fahrbahnbeschichtung hinaus hat sich Combar auch bei der patentierten Hoesch Additiv Decke bewehrt.

In enger Zusammenarbeit mit der ThyssenKrupp Bausysteme GmbH wurde von Schöck eine Matte aus Combar-Stäben für den Einsatz in diesem patentierten Deckensystem entwickelt. Die 60 cm langen Bewehrungsstäbe aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) werden dazu fest auf zwei Drunterleisten aus Kunststoff montiert. Die Matten mit einer Länge von 2,0 Metern werden einbaufertig auf die Baustelle geliefert. Die Combar-Matte kann direkt auf die durchlaufende konstruktive Bewehrung in der Deckenplatte aufgelegt werden. In dem Deckensystem Hoesch Additiv Decke wird Combar als Rissbewehrung zur Aufnahme der Schnittgrößen auf Biegezwang über den Innenträgern eingesetzt (gem. Zulassung Hoesch Additiv Decke Absatz 3.4.4.1 (1) und (2). Die Schöck Bewehrung ersetzt den in Absatz 3.4.4.1 (4) vorgeschriebenen nicht rostenden Betonstahl BSt 500 NR. Analog zum Edelstahl wird Combar mit einer Betondeckung von cnorm = 20 mm eingebaut. Bei der anhaltenden Preisentwicklung von Edelstahl ist die GFK-Bewehrung eine wirtschaftliche Alternative für dauerhaften Einsatz.

Die Dauerhaftigkeit ist für den Einsatz in Betonbauwerken mit einer vorgesehenen Lebensdauer von bis zu 100 Jahren anhand des neu entwickelten Prüfprogramms des Deutschen Insitut für Bautechnik (DIBt), Berlin nachgewiesen. Dieses Programm erfährt international hohe Anerkennung und wird mittlerweile für die Zulassung von GFK-Bewehrungsstäben vorgeschrieben. Schöck Combar ist abhängig von der angesetzten Bemessungsspannung für den Einsatz als innenliegende Bewehrung unter vorwiegend ruhenden Lasten geeignet.

Für die Bemessung der Stäbe bietet Schöck im Internet unter www.schoeck.de ein Bemessungsprogramm für einfache Bauteile. Speziell für die Hoesch Additiv Decke liegt ein Gutachten von Prof. Kurz, Technische Universität Kaiserslautern vor. Combar wurde bereits im Forum Steglitz Berlin, Gesundheitszentrum an der Nahe Bad Kreuznach und im Parkhaus P 1, Festo Esslingen als Alternative zu Edelstahl eingesetzt.

 
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Judith Fischbach

PR-Referentin

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