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Köln

Schwebend über dem Fluss - Schallschutzlösung sorgt für eine ruhige Hafenidylle im Kölner Kranhaus Nord

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Mit ihrer besonderen Architektur erinnern die drei Kranhäuser im ehemaligen Rheinauhafen in Köln an alte Ladekräne. Ein unverwechselbarer Anblick. Da das zuletzt fertig gestellte Kranhaus Nord jedoch als Wohngebäude konzipiert wurde, bestanden hier besond

Schon seit gut zwei Jahren prägt das Ensemble der drei Kranhäuser die Silhouette von Köln. Sie sind der dominante Blickfang des ehemaligen Rheinauhafens im Kölner Süden, besonders, wenn man vom gegenüberliegenden Ufer schaut - der „schääl Sick", wie man in Köln sagt, also der „falschen" Rheinseite. Das Kranhaus Nord - „Pandion Vista" - hat das städtebauliche Erneuerungsgebiet komplettiert. Der Entwurf von Bothe Richter Teherani (BRT, Hamburg) wurde bereits 1992 im Wettbewerb „Rheinauhafen" preisgekrönt. Jeweils nach etwa zweijähriger Bauzeit wurden dann 2008 das Kranhaus Mitte, 2009 das Kranhaus Süd und 2010 das Kranhaus Nord fertiggestellt.

Eine neue Typologie des Hochhauses

Mit ihren dynamischen Formen und in der Assoziation der historischen Ladekräne im früheren Rheinhafen setzen die Gebäude ein markantes Signal des Aufbruchs für ein architektonisches Engagement der Stadt am Wasser. Eine neue Typologie des Hochhauses ist hier entstanden. Als gestalterisches Vorbild gelten die utopischen Wolkenbügeln des russischen Avantgarde-Künstlers El Lissitzkys aus dem Jahr 1924. Wie ein umgedrehtes „L" erscheinen die Kranhäuser nicht als reiner Kubus - das weitaus größte Gebäudevolumen befindet sich erst oberhalb des neunten Obergeschosses: als schlanke 70 Meter lange Horizontalspange. Jedes der drei Kranhäuser ist knapp 62 Meter hoch und etwa 34 Meter breit. Die Promenade führt nicht am Gebäude vorbei, sondern praktisch durch das Gebäude hindurch.

Exklusives Wohngefühl

Im Unterschied zu den beiden ersten wurde das nördliche Kranhaus nicht als Büro-, sondern als reines Wohngebäude konzipiert. Entsprechend war die Tragwerks- wie auch die Ausführungsplanung der Nutzung anzupassen. Mit dem Slogan „Wohnen erster Klasse" warb der Bauherr Pandion für seine exklusiven Appartements im nördlichen der drei Kranhäuser. Anders als in den Bürogebäuden sind die beiden Brückenriegel nicht getrennt, sondern durch ein Atrium verbunden, über das die hochwertigen Wohnungen erschlossen werden. Wegen der geringeren Geschosshöhe im Wohnungsbau ergeben sich bei gleichem Bauvolumen und Gebäudeabmessungen zusätzliche Etagen, so dass auf 17 Stockwerken insgesamt 133 Wohnungen entstehen konnten. Besonders exklusiv sind dabei natürlich die Wohnungen des 11. bis 17. Stockwerks in der 70 Meter langen horizontalen Gebäudespange, die auf dem filigran wirkenden Aufzug- und Treppenhausturm zu ruhen scheint. Das Wasserbecken im Fußboden des Atriums, sozusagen ein über dem Fluss schwebender Fluss, sorgt für ein ungewohntes aber zugleich auch unvergessliches Raumerlebnis.

Lärmproblem - Systemlösung

Im Gegensatz zu dem Treppenhausturm, der als Notausgang dient, steht das Treppenhaus im anderen Teil des Kranhauses. Da dieses an Wohnungen angrenzt, wurden hier erhöhte Ansprüche an den Schallschutz gestellt. Nicht nur im Sinne der geltenden Vorschriften (s. Infokasten: Schallschutz im Gebäude), sondern darüber hinaus: „Als Anbieter von Wohnungen in hochwertiger Qualität und Ausstattung für internationale Kunden erwartet man von uns Topqualität. Deshalb kam für uns nur eine Systemlösung für den Schallschutz infrage, mit der Support und Gewährleistung sichergestellt sind." erläutert Dieter Jumpertz, Objektverantwortlicher beim Bauherrn Pandion Vista GmbH & Co. KG in Köln. So fiel die Entscheidung für das Schallschutzsystem Tronsole von Schöck: „Ein bewährtes Bauteil für die Einbindung in die Treppenläufe."

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