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Schüler machen Stadtentwicklung. Lücken schließen im Wettbewerb „Architektur Pur“.

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Schöck initiiert zweiten Schulwettbewerb

Der Baden-Badener Bauteilehersteller Schöck initiiert erneut einen Schulwettbewerb, diesmal zum Thema Stadtentwicklung. Unter dem Titel „Architektur Pur“ können Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe aus den Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 ihre Ideen entwickeln, wie Baulücken in ihrer Heimatstadt geschlossen werden können. Aufgerufen sind dazu die Gymnasien in Baden-Baden, Bühl und Rastatt. Das Projekt wird von den ortsansässigen Sparkassen als kommunaler Finanzpartner unterstützt. Die Schirmherrschaft hat Landrat Jürgen Bäuerle übernommen. Das Projekt folgt dem Grundgedanken der Stiftung Deutsche Baukultur: „Baukultur entsteht aus der gemeinsamen Anstrengung aller für die gebaute Umwelt“.

Planspiel mit echten Baulücken

Für realistische Rahmenbedingungen haben die Stadtplanungsämter verschiedene Baulücken recherchiert, die von den Schülern im Planspiel zukunftsorientiert bearbeitet werden können. Anhand eines Modells kann der Nutzungsplan erläutert werden. Architekten der Region stehen den Schulen mit ihrer Erfahrung und Fachwissen beratend zur Verfügung.

Die Materialien für den Modellbau werden gestellt. Die Firma Farben Pfeffinger unterstützt die Schülergruppen mit Farben und die Firma Schöck beim Materieleinkauf. Ferner wird die Firma Lübbecke einen Modellbaukurs erteilen.

Kreativität wird belohnt

„Schöck erwartet keine futuristischen Luftschlösser, sondern intelligente Antworten auf die sich rasant verändernden Alters- und Familienstrukturen sowie Lebens- und Arbeitsstrukturen in deutschen Städten. Gefragt sind nun nicht die üblichen Experten fürs Bauen, sondern Jugendliche, die ihre Stadt von morgen mit gestalten möchten“, erläutert Sven Ustrabowski, Marketingdirektor und Pate des Schulwettbewerbs. Auf die Sieger des Wettbewerbs warten attraktive Preise. Die Schöck Bauteile GmbH vergibt einen Regionalpreis für den 1. Platz im Wert von 1.000 EUR. Die Sparkassen Bühl, Baden-Baden/Gaggenau und Rastatt/Gernsbach stiften einen Städtepreis für das beste Ergebnis der Schule in ihrer Stadt im Wert von 500 EUR.

Fachkundige Jury

Für die Bewertung der Ergebnisse wurde eine fachkundige Jury gewonnen. Sie besteht aus Experten wie Lisa Poetschki-Meyer (Fachgebiet Stadtplanung, Baden-Baden), Helmut W. Joos (JSK Dipl. Ing. Architekten, Schloss Neuweier), Hans-J. Gützlaff (JG & Partner Agentur für Gestaltung, Baden-Baden), Dipl.- Ing. Matthias Kohlbecker (Kohlbecker Architekten Gaggenau) und Nikolaus Wild (Geschäftsführer Schöck Bauteile GmbH, Baden-Baden). Einsendeschluss ist der 20. April 2009.

Die Schülergruppen können eine schriftlich Präsentation und ein Modell einreichen. „Neben der kreativen Umsetzung ist uns auch der Nutzungsplan im sozialen und städtebaulichen Kontext wichtig“, betont Elisabeth Kaiser, Projektleiterin des Schulwettbewerbs bei Schöck.

Zur Prämierungsfeier findet ein Empfang im neuen Landratsamt Rastatt durch Landrat Jürgen Bäuerle statt. Ferner ist eine Wanderausstellung geplant. Weitere Informationen erhalten interessierte Schülergruppen und Lehrer direkt bei Frau Elisabeth Kaiser per E-Mail unter schulwettbewerb@schoeck.de und im Internet unter www.schoeck.de.

Baden-Baden, 15.01.2009

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