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Baden-Baden / Karlsruhe

Schöne Villen in loftiger Höh'

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trittschallgedämmte futuristische Treppenlauf Foto: Daniel Vieser Architekturfotografie, Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Gesamtansicht der Fassade Foto: Daniel Vieser Architekturfotografie, Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
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Die mit Isokorb XT energieeffizient angeschlossenen Balkone Foto: Daniel Vieser Architekturfotografie, Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Schöck Isokorb ermöglicht erste Carlofts in Süddeutschland

Wohnen in »Upper East« verspricht besten Komfort in attraktiver Stadtlage – sei es in Manhattan, Hamburg oder: in der badischen Metropole Karlsruhe. Insgesamt 145 hochwertige Wohnungen hat die Baugenossenschaft Familienheim Karlsruhe im Südosten der Stadt geschaffen, wobei fast alle über zwei Balkone verfügen und hinsichtlich Wärme- und Schallschutz vorbildlich sind. Nicht zuletzt auch dank der bewährten und effizienten Bauteile Isokorb und Tronsole von Schöck, die in verschiedenen Varianten bei dem Projekt verbaut wurden.

Zweimal hat sich Karlsruhe in 2001 und 2007 um die Ausrichtung der Bundesgartenschau (BUGA) beworben. Bei beiden Bewerbungen gehörte das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs im Osten der Stadt zu den Arealen, die durch Grünflächen und attraktive Wohnlagen aufgewertet werden sollen. Der Zuschlag für die Ausrichtung der BUGA 2015 ging letztendlich an die Havelregion. Die lange ungenutzte Brache im Osten von Karlsruhe hat sich längst zu einem quirligen Stadtviertel entwickelt, das neben großen Verwaltungsgebäuden und Einkaufszentren auch attraktive Wohnblocks und Stadtvillen mit üppigen Grünflächen aufweist. Sowohl Investoren als auch die Stadt Karlsruhe bewerben die neue Wohnanlage »Upper East« als modernes Pendant zu der urbanen Top-Wohnlage in der Weststadt mit ihren vielen Gründerzeit- und Jugendstilhäusern, welches das Wohnen und Arbeiten in unmittelbarer Nähe zum Zentrum ermöglicht.

Garage auf dem Balkon

Auch die Baugenossenschaft Familienheim Karlsruhe eG realisierte hier eine Wohnanlage mit insgesamt 145 Wohnungen, die sich auf drei freistehende Punkthäuser und eine Blockrandbebauung mit insgesamt 16.000 m2 Wohnfläche verteilen. Lange vor der Fertigstellung Ende 2012 waren viele der Wohnungen bereits verkauft, die in den Verkaufsprospekten als Stadtvillen, »Cityhomes«, Lofts und »Carlofts« in Größen von 57 bis 162 m2 angeboten wurden. Alle Wohnungen sind mit mindestens einem Balkon zum begrünten Innenhof ausgestattet Die 24 »Carlofts« gehören zu den exklusiven Sahnestücken.. Hier finden auf dem Balkon nicht nur Liegen, Tisch und Stühle ihren Platz, sondern auch des Deutschen liebstes Kind: das Auto. Ein entsprechend großer Aufzug befördert das Fahrzeug von der Tiefgarage in das erste bis dritte Geschoss, wo es dann auf dem Balkon geparkt wird. Man mag sich fragen, ob die Investition von 150.000 Euro pro Aufzug wirklich nötig ist, jedoch sparte das Verlagern der 24 Stellplätze auf die Balkone in luftiger Höhe eine entsprechende große Fläche in der Tiefgarage, die der Begrünung des Innenhofes mit stattlichen Bäumen zugute kam.

Großer Freisitz zum Hof

So heiß und kontrovers die »Carlofts« in der Karlsruher Architektenszene diskutiert wurden, so umstritten war die hohe Qualität der vielen Wohnungen. Neben den wohl durchdachten Grundrissen tragen vor allem die großen Balkone, jenseits der »Carlofts« bei. Sie sind allesamt mindestens drei Meter tief und prägen die Fassadenarchitektur maßgeblich. Die üppig bemessenen Freisitze mit Ausblick auf den begrünten und verkehrsfreien Innenhof sind statisch mit den Stahlbeton-Deckenplatten verbunden, jedoch thermisch getrennt über Isokorb  Typen des Herstellers Schöck. Die überwiegende Zahl der weit auskragenden Balkone lagern zudem auf einem frei vor die Fassade gestellten Stahlrahmen auf, um die erheblichen Momentkräfte im Bereich des Deckenanschlusses zu reduzieren.

Wärmebrücken fest im Griff

Insgesamt 375 Schöck-Bauteile vom Isokorb Typ KXT und 340 vom Typ QXT tragen in verschiedenen Anschlussdetails dazu bei, die Wärmebrücken bei den Balkonplatten aus Stahlbeton zu minimieren. Die Unterscheidung der beiden Isokorb-Varianten liegt hinsichtlich des Wärmeschutzes in der Klassifizierung des Passivhausinstituts Darmstadt »wärmebrückenfrei« (QXT) und »wärmebrückenarm« (KXT) begründet. Aber auch die Art und Weise der Lastabtragung ist verschieden: Überall, wo die Balkone an der Fassade frei auskragen, sorgt der Isokorb Typ KXT mit HTE-Drucklager als tragendes Wärmedämmelement dafür, dass die einachsial auftretenden Biegemomente und Querkräfte in die Deckenplatte eingeleitet und abgetragen werden. Die serienmäßig integrierte Aufhänge- und Randzugbewehrung erspart dabei die ansonsten balkonseitig erforderlichen Steckbügel beziehungsweise Bügelmatten. Das bündig im Dämmkörper integrierte Drucklager erleichtert zudem den Einbau im Fertigteilwerk und auf der Baustelle. Der Isokorb QXT ist dagegen für gestützt auskragende Bauteile konzipiert – er überträgt die anfallenden Querkräfte der Balkone und Loggien bei dem Karlsruher Projekt auf die vorgelagerten Stahlrahmen.

Ruhe im Treppenhaus

Neben thermischer Trennung findet sich bei der Wohnanlage »Upper East« der Familienheim Karlsruhe eG auch noch an ganz anderer Stelle ein dämmendes Schöck-Produkt – nämlich in den Treppenhäusern. Hier sorgt die Schöck Tronsole vom Typ AZT dafür, dass die Anschlüsse an den Auflagern der Treppenpodeste die im Beiblatt 2 der Schallschutznorm DIN 4109 geforderten Werte einhalten. Das komplett montagefertige Trittschall-Dämmelement lässt sich unkompliziert in die Schalung einbauen und ermöglicht einen optimalen Anschluss der Folgegewerke. Der Systemgedanke erlaubt es zudem, neben den Treppenanschlüssen auch die Fugen optimal abzudichten und sauber zu halten. So können während der Bauphase keine Steinchen, Metallteile oder sonstiger Bauschutt in die Fugen gelangen und später als gefürchtete Schallbrücken in den Wohnungen vom Treiben im Treppenhaus münden. Die Schöck Tronsole AZT ist bei Ortbetonbauweise für den Einbau zwischen Podest und Treppenhauswand konzipiert. Das komplette Systempaket besteht aus einer Aussparungsform mit Anschlussrahmen und einem typengeprüften einbaufertigen Tragelement.

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