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Halle (Saale)

Richtfest für neue Produktionshalle

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Geschäftsführer Dr. Harald Braasch (erste Reihe, Dritter von links), Architekt Thomas Herzog (hintere Reihe, links), Mitglieder des Projektteams, das von Seiten Schöck Planung und Bau der neuen Produktionshalle am Standort Halle (Saale) betreut sowie Bauleitung und Bauausführende. Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

Ausbau der Kapazitäten an Produktionsstandort Halle (Saale)

Nach dem Start der Baumaßnahmen im Dezember letzten Jahres feierte die Schöck Bauteile GmbH im Gewerbegebiet Halle-Ost bei Landsberg, Ortsteil Queis, am 17. März 2017 Richtfest. Der Neubau der 1.000 qm großen und zehn Meter hohen Halle wird dringend benötigt, denn das Unternehmen wächst stetig. Schöck entwickelt und produziert Produkte für Wärme- und Schalldämmung sowie Bewehrungstechnik für die Baubranche.

Der Hauptsitz von Schöck liegt am Fuße des Schwarzwaldes in Baden-Baden. Das Unternehmen wurde 1962 von Eberhard Schöck gegründet. Der Ingenieur hat die Baubranche mit seiner Erfindung „Isokorb“, einem tragenden Wärmedämmelement für Balkone, Laubengänge und Vordächer geprägt. Die Niederlassung in Queis-Dölbau besteht seit 1992, sie ist einer von drei Schöck Produktionsstandorten in Deutschland. 65 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.

Die Baubranche boomt und Schöck wächst kontinuierlich. Die neue Halle wird benötigt, um die steigenden Absätze realisieren zu können.

Investition in Zukunft

Das Gebäude wird freistehend auf vorhandener Fläche des Unternehmens errichtet. Die Investitionssumme liegt bei ca. 2,1 Mio Euro. In den letzten zwei Jahren hat Schöck reichlich Erfahrung in Sachen Standorterweiterung gesammelt: „Die Mischkonstruktion aus Stahlprofilen und Betonfertigteilen entspricht einer Halle, die 2016 am Standort Baden-Baden gebaut wurde. „Das Konzept hat sich bewährt“, erklärt Architekt Thomas Herzog. Das Sheddach sorgt für viel Licht im Gebäude, für die Energieversorgung wird ein neuer Transformator aufgestellt. In der Rohbaukonstruktion werden Produkte von Schöck verbaut, sie kommen in der wärmegedämmten Fassade zum Einsatz. Die Abwärme von Kompressoren, die in der Produktion in Betrieb sind, wird zum Heizen des Gebäudes genutzt – das Unternehmen misst dem Umweltgedanken viel Wert bei.

Produktionshalle für Dosieranlage

Das neue Produktionsgebäude wird voraussichtlich im Juli 2017 bezugsfertig sein. Dann wird eine neue Dosieranlage für die Fertigung von Elastomerlagern aufgebaut. Sie sind Bestandteil eines Produktes, das zur Trittschalldämmung von Treppen in Mehrfamilienhäusern eingebaut wird. Durch die neue Dosieranlage kann die Produktionskapazität ausgebaut und der gestiegene Bedarf gedeckt werden. „Halle ist ein immens wichtiger, dynamisch wachsender Standort. Wir planen, neue Mitarbeiter einzustellen, um die zusätzlichen Aufgaben am Standort erfüllen zu können“, betont Dr. Harald Braasch, Geschäftsführer Technik, die Bedeutung des Standortes für das Gesamtunternehmen.

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Cornelia Kaltenbach

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