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Junge Ingenieure erhalten Auszeichnung durch Schöck Bau-Innovationspreis

Bauinnovationspreis 2012
Besonderer Rahmen durch Jubiläumsauftakt 50 Jahre Schöck

Besonderer Rahmen durch Jubiläumsauftakt 50 Jahre Schöck

Baden-Baden, 10.02.2011. Die Eberhad-Schöck-Stiftung verlieh beim 13. Schöck Branchenforum in Ulm den Schöck Bau-Innovationspreis an drei junge Bauingenieure der Hochschulen Karlsruhe, Braunschweig und Kaiserslautern. Die Diplomarbeiten der Preisträger sind jeweils mit 2.500 EUR dotiert. Unterstützt wird dieser Nachwuchspreis von der Schöck Bauteile  GmbH in Baden-Baden, die in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum feiert.

Das Branchenforum für die Fertigteilwerksindustrie war der Auftakt im Jubiläumsjahr und hat einen besonderen Rahmen für die Preisverleihung geboten. Die Eröffnung der feierlichen Zeremonie übernahm Felicitas Schöck, die Tochter des Firmengründers Eberhard Schöck. Sie vertrat mit ihrem Bruder Robin Schöck (Mitglied des Aufsichtsrates) die Familie Schöck und ist zugleich stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende der Eberhard-Schöck-Stiftung. Eine hochkarätig besetzte Jury mit Professoren renommierter deutscher Universitäten hatte zuvor die Preisträger ausgewählt. Technikvorstand Dr. Braasch von Schöck gab als Laudator einen Einblick in die Vita der Preisträger und die Besonderheit der jeweiligen Arbeiten. In einer Kurzpräsentation konnten die Nachwuchsingenieure einige Inhalte ihrer wissenschaftlichen Arbeit dem Auditorium selbst vorstellen.

Der Preis ist inzwischen ein anerkannter Preis der Bundesstiftung Baukultur. Die Preisträger 2012 sind:

Dipl. Ing. Florian Minuth-Hadi, Technische Universität Braunschweig

Traglast von Fachwerkknoten aus Kreishohlprofilen mit Knotenblechen

Dipl.-Ing. Alexander Stark, RWTH Aachen

Experimentelle und theoretische Untersuchungen zum Ermüdungsverhalten von Verbundkonstruktionen aus UHPC und hochfestem Stahl

Dipl.-Ing. Kerstin Vonnieda, Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)

Echtzeit-Stoßerkennung mithilfe passiver Sensornetzwerke: Bewertung und Optimierung von Stabilität und Genauigkeit der inversen Identifikationsmodelle"

Der Schöck Bauinnovationspreis ist nur ein Betätigungsfeld der Eberhard-Schöck-Stiftung. Die gemeinnützige Stiftung ist hauptsächlich in Osteuropa tätig und fördert dort die Entwicklung des Handwerks mit Projekten zur Berufsbildung. Ferner vergibt die Stiftung jährlich den Kulturpreis Deutsche Sprache. Eberhard Schöck liegt aber auch der Nachwuchs in Deutschland sehr am Herzen. Hier sieht er großes innovatives Potenzial. Stifter Eberhard Schöck ist überzeugt: „Bauen muss fortschreiten und sich beständig weiterentwickeln."

Dies ist auch stets der Antrieb für das Unternehmen gewesen, das 1962 von dem Bauingenieur Eberhard Schöck in Baden-Baden gegründet wurde. Mit insgesamt 130 geladenen Gästen feierte Schöck am Vorabend der Neu-Ulmer Betontage das Jubiläumsjahr beim 13. Schöck Branchenforum. Nach der Begrüßung durch Vertriebsvorstand Michael Schmitz leitete Vertriebsleiter Thomas Lange als Moderator durch den Abend. Höhepunkt war der Vortrag von Dr. h.c. Joachim Gauck zum Thema „Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif". Freiheit, Verantwortung und Toleranz sind die Eckpunkte einer globalen Leitkultur, hieß es in der Vorankündigung. Geprägt durch sein Leben als Pfarrer und Bürgerrechtler in der damaligen DDR konnte er authentisch an vielen Beispielen vermitteln, was es für eine demokratische Gesellschaft bedeutet, Freiheit zu erringen, zu leben und zu bewahren. Er machte auch deutlich, dass jeder Mensch seinen Teil dazu beiträgt, die Zukunft in Freiheit und Verantwortung zu gestalten.

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