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Freiburg

Grün-bunter Bund

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Schöck Isokorb XT sorgt am größten Passivhaus im Freiburger Vauban-Viertel für gutes Klima

Die grüne Vision eines sozial ausgewogenen Stadtteils mit energetisch hocheffizienten Gebäuden wird seit 1998 im Freiburger Vauban-Viertel realisiert. Das größte Passivhaus im Quartier errichtete die Freiburger Stadtbau GmbH zusammen mit der privaten Baugruppe Blau. Unter dem Namen TriColore vereint es 53 Wohneinheiten für Mieter und Eigentümer. Der Isokorb XT von Schöck trägt dabei zum guten Klima bei.

Nachhaltigkeit ist für den Städtebau von großer Bedeutung. Soziales, Ökologie und Ökonomie sind dabei langfristig ausgewogen zu verbinden. Ein besonders grünes Konzept setzt sich Anfang der 1990er Jahre in Freiburg durch. Hier prägen Bürgerinitiativen wie das „Forum Vauban" die Leitlinien für die Bebauung. Auf dem gleichnamigen Kasernengelände, das die Franzosen nach der deutschen Wiedervereinigung verlassen hatten, entstand ein komplett neuer Stadtteil. Das stadtnahe Vauban-Viertel soll kostengünstigen Wohnraum bieten und zugleich eine möglichst hohe Lebensqualität sichern. Dazu setzt das ökologische Gesamtkonzept ausschließlich auf Niedrigenergie- und Passivhäuser sowie eine dezentrale Energieversorgung. Fahrrad, öffentlicher Nahverkehr und Car-Sharing sorgen für Mobilität ohne Auto. Bei flächensparender Bebauung wird hier familienfreundliches Wohnen mit kurzen Wegen ermöglicht.

Gemeinsam bauen und leben in der Öko-Siedlung

Heute gibt es im 0,4 Quadratkilometer kleinen Quartier fünf Kindergärten und wohl ebenso viele Bobbycars wie Autos. Familien stellen über 40 Prozent der Bevölkerung, die seit 1998 auf rund 5.000 angestiegen ist. Grund dafür sind die privaten Baugruppen und genossenschaftliche Selbsthilfemodelle, die bei der Grundstücksvergabe stets Vorrang vor Investoren erhielten. Durch gemeinsames Bauen können sich viele Haushalte auch mit geringerem Einkommen eine Öko-Wohnung leisten. 53 neue Wohneinheiten sind nun im größten Passivhaus des Quartiers in der Lise-Meitner-Str. 19 und 21 entstanden. 15 Wohnungen mit individuellen Grundrissen von 29 Quadratmetern bis 188 Quadratmetern und Gemeinschafts-Dachterrasse gehören der privaten Baugruppe Blau. Weitere 38 Wohnungen von 50 Quadratmetern bis 106 Quadratmetern errichtete die Freiburger Stadtbau GmbH. Sie vermietet diese an Senioren und Familien mit geringerem Einkommen und erweitert so den sozialen Mix im Quartier.

Isokorb sorgt für Wärme- und Trittschalldämmung

„Alle Wohnungen werden straßenseitig über einen natürlich belüfteten Laubengang barrierefrei erschlossen. Gartenseitig verfügen sie zudem über großzügige Balkone. Die tragende Verbindung mit dem Gebäudekern bildet der Isokorb von Schöck", erklärt Dipl.-Ing. Winfried Kuhs, der das Mehrfamilienhaus konzipierte. „Der Isokorb bietet eine sehr hohe Wärme- und Trittschalldämmung und sichert damit die hohe Lebensqualität im gemeinsam bewohnten Passivhaus.", ergänzt Kuhs. Bei den Laubengängen wurde der Typ QXT als Verbindung zwischen gedämmter Gebäudehülle und den unbeheizten Anbauten eingesetzt. Dieser Typ der XT-Familie ist derzeit die einzige thermische Trennung für Balkone, die das Passivhausinstitut als ‚wärmebrückenfrei' zertifiziert hat. Mit dem vom gleichen Institut als „wärmebrückenarm" zertifizierten Isokorb XT können auch auskragende Balkone realisiert werden.

Vielseitig, energieeffizient und zukunftssicher

Ein Bauteil gilt als ‚wärmebrückenfrei', wenn der Anteil des Wärmeverlustes durch die Wärmebrücke bezogen auf die Fassadenfläche ∆UWB 0,01 (W/m²K) nicht überschreitet, als ‚wärmebrückenarm' bis 0,025 (W/m2K). Der Einsatz des Isokorb zahlt sich aus, denn so werden energetisch hocheffiziente Gebäude möglich. Ein Standard-Wohnhaus „verheizt" ca. 220 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Bei einem zertifizierten Passivhaus liegt der Heizwärmebedarf dagegen unter 15 kWh/m²a. Schöck bietet den Isokorb in zahlreichen Modellen für die wärmebrückenarme Verbindung unterschiedlicher Materialien wie Stahl, Stahlbeton oder Holz. Damit lassen sich vorgeständerte wie auch frei auskragende Anbauten im Neubau und bei der Gebäudesanierung realisieren. Gemäß EU-Richtlinie vom 8. Juli 2010 müssen alle neuen Gebäude in der EU ab 2021 als Niedrigstenergie- oder Passivhaus gebaut werden. Für öffentliche Bauherren gilt dies bereits ab 2019.

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