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Größere Balkone bei Passivhäusern – dank optimaler Dämmung

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Mit seinen eingesetzten Zugkraftstäben aus Glasfaser verbessert der Isokorb XT-Combar die Wärmedämmung um bis zu 30 Prozent. Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

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Der Balkon mit einbetoniertem Isokorb XT-Combar wird zum Einbau auf der Baustelle transportiert. Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

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Combar-Stäbe sind leichter als Stahl, sehr zugfest und haben eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit. Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

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Die deutlich kürzeren Stäbe machen den Isokorb XT-Combar kompakter und leichter, was die Handhabung vereinfacht. Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

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Die Combar Stäbe werden in einem geschlossenen Pultrusionsverfahren (Strangzieh-Verfahren) hergestellt. Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

Glasfaser-Zugstäbe im neuen Schöck Isokorb XT-Combar reduzieren Wärmebrücken auf ein Minimum

Auf der BAU 2017 in München stellt der Bauproduktehersteller Schöck den neuentwickelten Isokorb XT-Combar für frei auskragende Bauteile vor. Nach intensiver Entwicklungsarbeit ist es gelungen, den Glasfaserverbundwerkstoff Combar als Material für die Zugstäbe in den Isokorb XT einzubinden. Der Isokorb XT-Combar bietet bisher nicht erreichte Dämmwerte und reduziert Wärmebrücken auf ein Minimum.

Mehr Gestaltungsfreiheit für Planer

Durch die verbesserte Wärmedämmung – je nach Tragstufe um bis zu 30 Prozent – erreicht der neueste Isokorb Typ die besten Dämmwerte auf dem Markt. Damit sind nun auch bei Passiv- und Niedrigstenergiehäusern wesentlich weitere Auskragungen möglich. Ein Vorteil für Architekten und Ingenieure: Außenliegende Bauteile wie Balkone können zukünftig mit mehr architektonischer Gestaltungsfreiheit und weniger Dämmmaßnahmen geplant werden. Die „Wärmebrückenfalle Balkon“ am Passivhaus gehört somit der Vergangenheit an.

Optimale Dämmwerte durch Isokorb Technologie und Glasfaser

Der neue Isokorb XT-Combar kombiniert den Isokorb XT mit dem Glasfaserverbundwerkstoff Combar. Die Materialtechnologie ist seit 2004 unter dem Namen Combar bekannt und wird in u. a. im Tunnel-, Brücken- und Gleisbau eingesetzt. Als Bewehrung sowie bei Sandwich- und Elementwänden ist Combar als Werkstoff etabliert. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich Schöck mit dem Einsatz von Glasfaserbewehrung im Beton. In aufwendigen Entwicklungsreihen hat der Bauprodukthersteller aus Baden-Baden das hochwertige Glasfasermaterial in den Isokorb XT-Combar integriert.

Beim neuen Isokorb bleibt die bewährte Isokorb Technologie mit allen ihren Eigenschaften erhalten, auch bezüglich Verformungen und Schwingungsverhalten. Der Schöck Isokorb XT-Combar hat die bauaufsichtliche Zulassung des DIBt, ist typengeprüft und brandschutzklassiert.

Passivhaus-Komponente mit verbesserter Ökobilanz

Durch die Verbindung der Eigenschaften von Isokorb und Combar wird die minimale Wärmeleitfähigkeit von 0,7 W/mK erreicht – eine wärmetechnisch überlegene Alternative zu Betonstahl (λ=50-60 W/mK) oder Edelstahl (λ=15-17 W/mK). Der Dämmkörper besteht darüber hinaus aus dem hocheffizienten BASF-Dämmrohstoff Neopor.

Zusätzlich zu der Energieeinsparung durch die verbesserte Wärmedämmung leistet der Schöck Isokorb XT-Combar einen ganzheitlichen Beitrag zum nachhaltigem Bauen: Durch den Austausch von Edelstahl durch Combar kommt es bereits bei der Herstellung des Produkts zu einem geringeren CO₂-Austoß, was die Ökobilanz um 27 Prozent verbessert. Der neue Isokorb ist vom Passivhaus-Institut in Darmstadt als zertifizierte Passivhaus-Komponente ausgezeichnet und liefert mit der EPD (Umweltproduktdeklaration) die notwendigen Informationen für die Beurteilung der ökologischen Gebäudequalität.

Korrosionsbeständigkeit, weniger Gewicht und kürzere Stäbe

Durch den Einsatz von glasfaserverstärktem Kunststoff und die deutlich kürzeren Stäbe ist der Isokorb XT Combar kompakter und bis zu 30 Prozent leichter. Selbst bei größeren Tragstufen ist so die Ein-Mann-Montage problemlos möglich. Der Einbau im Fertigteilwerk oder auf der Baustelle wird noch einfacher, aufwändige und kostenintensive Sondertransporte können vermieden werden. Ein weiterer Vorteil von Combar ist seine Korrosionsbeständigkeit. Dadurch ist eine geringere Betondeckung als bisher notwendig, die Bewehrung kann zuerst fertiggestellt und anschließend der Isokorb eingesetzt werden. Ein effektiverer Bauablauf ist somit garantiert.

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Jana Metzka

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