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Erste Zulassung in Deutschland für thermische Trennung von Stahlbeton-Stahl-Konstruktionen

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Höhere Sicherheit und Wirtschaftlichkeit mit Isokorb Typ KS


Mit dem Isokorb KS hat ein weiterer Typ dieser Produktreihe die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt, Berlin) erhalten. Der Typ KS ist ein tragendes Wärmedämmelement zur Verbindung von auskragenden Stahlbauteilen an Stahlbeton, wie zum Beispiel Balkone oder Vordächer an Massivdecken. Für diese Anschlussart trägt dieser Isokorb-Typ als einziges Produkt auf dem deutschen Markt das Ü-Zeichen mit der Zulassungsnummer Z-15.7-292 des DIBt als Qualitätsmerkmal. Bisher was das Produkt im Rahmen einer Typenprüfung geregelt.

Das Produkt zeichnet sich durch eine hohe Tragkraft aus. Der Dämmkörper ist aus Neopor® hergestellt, dem schäumbaren Polystyrol (EPS) mit Graphitzusatz von BASF mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,031 W/(m•K). Im Vergleich zu herkömmlichem EPS absorbiert das Material die Wärmestrahlung besser und gewährleistet so eine effizientere Wärmedämmung. Das Dämmelement reduziert Wärmebrücken auf ein Minimum und ist zugleich ein Teil der Statik.

Hohe Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz

Mit dieser Produktlösung wird Planern und Verarbeitern nun die breite Anwendung von thermisch getrennten Stahlbeton-Stahl-Konstruktionen auf einem höheren Sicherheitsniveau ermöglicht. Die im Rahmen des Zulassungsverfahrens durchgeführten zahlreichen Materialtests und Prüfungen haben ergeben, dass der Isokorb Typ KS circa 20 Prozent mehr Tragkraft im Biegemoment aufnehmen kann, als bisher in der Typenprüfung nachgewiesen war. In der Anwendung auf der Baustelle kann somit die Anzahl der Bauteile dank höherer Tragkraft reduziert werden. Dies spart teuren Baustahl und wertvolle Einbauzeit. Damit ist der Isokorb Typ KS nicht nur eine sichere, sondern auch eine wirtschaftliche Lösung.

Bauen mit Stahl liegt im Trend

Der Bauteilespezialist Schöck hat damit auf die Anforderungen des Marktes reagiert. Das bereits vor über 10 Jahren von Schöck entwickelte und eingeführte Produkt war ursprünglich als Nischenanwendung gedacht und zunächst im Rahmen einer Typenprüfung geregelt. Die Stahlbauweise liegt im Trend. Durch den vermehrten Einsatz des Produktes rückte es auch in den Fokus des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt). Im Rahmen des Zulassungsverfahrens wurde nicht nur das Produkt als losgelöstes Einzelteil untersucht, sondern auch die anwendungsspezifischen Besonderheiten der Gesamtkonstruktion. Beispielsweise die Ermüdungsbeanspruchungen aus wechselnden Temperaturdehnungen der außenliegenden Stahlkonstruktion. Resultat sind klare Regelungen und Bestimmungen zu Eigenschaften, Herstellung, Anwendung und Bemessung der Produkte. Diese betreffen vor allem den Nachweis der Übereinstimmung des Produktes mit der Zulassung. Werkseigene Produktionskontrolle sowie externe Überwachungen stellen dies sicher.

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