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Erfolgreich in stürmischen Zeiten

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Schöck Innovationsmanagment erhält Auszeichnung beim Deloitte Axia-Award 2009

Schöck Innovationsmanagment erhält Auszeichnung beim Deloitte Axia-Award 2009

Das Wirtschaftsberatungsunternehmen Deloitte, München ehrte am 04.02.2010 im Le Méridien Hotel in Stuttgart vier baden-württembergische Mittelständler mit dem „Axia-Award 2009“ für gute, nachhaltige Unternehmensführung. Die in Baden-Baden ansässige Schöck AG ging dabei aus insgesamt 39 Bewerbungen als Sieger in der Kategorie „Innovationsmanagement“ hervor. Die Jury befand die Unternehmensführung der Sieger in je einem von vier Bereichen (Internationalisierung, Innovations-, Personal- und Kundenbeziehungsmanagement) für herausragend. Begleitend zum Wettbewerb erstellte die Universität Hohenheim die Studie „Erfolgreich in stürmischen Zeiten“, die Prof. Dr. Dirk Hachmeister vorstellte.

Eröffnet wurde die Preisverleihung von Dr. Röhm, der die Bedeutung des Mittelstandes hervorhob. „Der Wettbewerb hat gezeigt, dass mittelständische Innovationskraft wirklich in Württemberg zu Hause ist – auch in diesen Zeiten. Obwohl fast alle Bewerber angaben, unter erhöhtem Kostendruck zu stehen, haben die wenigsten von ihnen vorschnelle Einsparungen vorgenommen, sondern stattdessen versucht, ihre Marktstellung zu verbessern. 81 Prozent der teilnehmenden Unternehmen gaben an, ihre Investitionen in den letzten fünf Jahren gesteigert oder sogar stark gesteigert zu haben. Die diesjährigen Sieger hat nachhaltige Unternehmensführung zum Erfolg geführt“, erläutert Dr. Hans-Rudolf Röhm, Regionalpartner bei Deloitte. Durch den Abend führte Michael Prellberg von der Financial Times Deutschland. Als erster Preisträger betrat Sven Ustrabowski, Mitglied der Schöck Geschäftsleitung die Bühne, der die Auszeichnung in der Kategorie „Innovationsmanagement“ von Thomas Traub, Deloitte entgegennahm. Die Preise gingen ferner an das Vakuum-Technologieunternehmen J. Schmalz (Kategorie Personalmanagement), den Holzbearbeitungssystemhersteller Homag Group (Kategorie Internationalisierung) sowie an Vetter Pharma International, Produzent aseptisch vorgefüllter Injektionssysteme (Kategorie Kundenbeziehungsmanagement).

Innovationen sind bei Schöck kein Zufall

„Schöck, Spezialist für Wärmedämmung am Bau aus Baden-Baden, überlässt Innovationen nicht dem Zufall. Das Unternehmen leistet sich ein durchstrukturiertes Ideen- und Innovationsmanagement. Dessen Kern ist ein Innovationsprozess, der mittels eines Meilensteinsystems die Zusammenarbeit zwischen einem Initiativkreis, einem Innovationsausschuss, der Entwicklungsabteilung sowie anderen Geschäftsbereichen festlegt. Der Prozess bindet alle Mitarbeiter mit ein, weshalb das Unternehmen eine außergewöhnlich hohe Innovationsleistung erreicht. Doch Schöck forscht nicht allein. Das Unternehmen pflegt in Fragen der Grundlagen- und der angewandten Forschung den Austausch mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen und bindet seine Kunden mit ein; die firmennahe Eberhard-Schöck-Stiftung vergibt regelmäßig Förderpreise für vielversprechende Bauinnovationen.“ betonte Juryleiter Klaus M. Bukenberger in seiner Laudatio. Unter den Gratulanten war auch Michael Geggus, Bürgermeister der Stadt Baden-Baden. Heinz Dürr, Aufsichtsratsvorsitzender der Dürr AG, rundete mit seinem Vortrag „Familiengeführte Unternehmen sind der Mittelstand“ das Rahmenprogramm ab.

Aufwendiges Bewerbungsverfahren

„Axia“ ist altgriechisch für „Wert“, bedeutet aber auch „Fähigkeit“ und „Erfolg“. Die Bewerber mussten zeigen, dass sie alle drei Eigenschaften mitbringen. Berater von Deloitte untersuchten die Betriebe zunächst mithilfe eines Fragebogens, dann führten sie persönliche Gespräche mit den Bewerbern. Anhand dieser Auswertungen wählte die Jury unter Leitung von Klaus M. Bukenberger, Geschäftsführer der Corporate Governance Consulting, die vier Sieger aus. Im Weiteren bestand die Jury aus Prof. Dr. Dirk Hachmeister, Universität Hohenheim, Wolfgang Jung, Südwestbank, Dr. Wolfgang Kuhn, ebenfalls Südwestbank, Michael Prellberg, Financial Times Deutschland sowie Christian Himmelsbach und Thomas Traub, beide von Deloitte.

Baden-Baden, 08. Februar 2010