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Energieeffiziente Lösungen für neue Balkone im Gebäudebestand und innengedämmte Fertigteilwände.

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Schöck auf der Bautec 2010: Halle 21.A, Stand 106

Angepasst an die steigenden Anforderungen zur Energieeinsparung in Gebäuden möchte Schöck mit innovativen Baulösungen nachhaltiges Bauen in moderner Architektur ermöglichen. Sowohl im Neubau als auch in Bestandsgebäuden oder in Bauobjekten mit Betonfertigeilen. So präsentiert der Bauteile-Spezialist vom 16. bis 20. Februar 2010 auf der Bautec Berlin am Messtand des Schöck-Partners Schulz Baubedarf GmbH, Ludwigsfelde neue und bewährte energieeffiziente Lösungen. Zu den Messeneuheiten in der Halle 21.A am Stand 106 zählen Anschlusslösungen für Balkone an Bestandsgebäuden mit dem Schöck Isokorb Typ KST sowie der Schöck ComBAR Thermoanker für innengedämmte Fertigteilwände.

Komplettiert wird das Messeangebot mit der jüngsten Isokorb-Generation Schöck Isokorb XT mit 120 mm Dämmstoffkörperdicke sowie dem bewährten Schöck Isokorb Typ KST für den klassischen thermisch getrennten Anschluss von auskragenden Stahlträgern im Neubau.

Hohe Gestaltungsfreiheit in der Balkonsanierung

Die energetische Sanierung wertet Gebäude auf, steigert den Wohnwert und bietet zudem langfristig die Möglichkeit, eine höhere Rendite zu erzielen. Sanierungsmaßnahmen sind somit häufig aus ökonomischer und ökologischer Sicht erstrebenswert. Nach der Beseitigung von Schäden am Fundament, Mauerwerk und Dach stellt die energetische Sanierung einen besonderen Schwerpunkt dar. Sie erhöht den Wärmeschutz und verbessert gleichzeitig das Raumklima. Dabei müssen Wärmebrücken effektiv reduziert werden, da hier der Energieverlust besonders hoch ist. Dazu bietet der Bauteilehersteller Schöck jetzt Lösungskonzepte auf Basis des Schöck Isokorb KST an.

Die Flexibilität des Balkonanschlusses an den Gebäudebestand gewährleisten bauseitig zu erstellende Stahlbauteile, an denen der Isokorb KST als tragendes Wärmedämmelement montiert wird. Empfehlungen zu den bauseitigen Stahlbauteilen und zu den Einbauanforderungen gibt es von Schöck. Die statischen Nachweise der bauseitigen Stahlbauteile sind durch den Tragwerksplaner des jeweiligen Gebäudes zu erstellen. Die Bemessungsgrundlagen basieren auf der Typenprüfung des Isokorb Typ KST.

Als Planungshilfsmittel stehen die Technische Information Isokorb und das Bemessungsprogramm KST zur Verfügung. „Der Produkteinsatz in der Sanierung ist nicht uneingeschränkt wie im Neubau möglich, da der Gebäudebestand die Vorgaben charakterisiert. Die Lösungen sind stark objektabhängig und müssen während der Planungsphase intensiv begleitet werden.“, bestätigt Dipl.-Ing. Tim Stollberg, Produktmanager für den Bereich Balkonsanierung. Die Ausarbeitung objektbezogener Konstruktionsvorschläge, Musterstatiken zu bauseitigen Stahlbauteilen und Unterstützung durch Planungsunterlagen wird durch die Schöck Anwendungstechnik gewährleistet.

Bessere Energiebilanz für innengedämmte Wände

Schöck präsentiert ferner für den Neubau eine neue energieeffiziente Lösung speziell für innengedämmte Fertigteilwände an. Fertigteilwände bieten in modernen Bauobjekten mit Betonfertigteilen viele Vorteile von einem schnellen Baufortschritt über die Wärmedämmung bis zur statischen Sicherheit. Bei den zunehmend eingesetzten „Innengedämmten Hohlwänden“ mit integrierter Wärmedämmschicht innerhalb der Wand werden üblicherweise rostfreie Baustahl-Gitterträger eingesetzt. Als Alternative zu diesen rostfreien Gitterträgern bietet Schöck den neuen ComBAR Thermoanker aus glasfaserverstärktem Kunststoff.

Mit diesem Anker werden U-Werte zwischen 0,236 W/m²K und 0,391 W/m²K bei einer durchschnittlichen Hohlwand von 30,0 cm bis 36,5 cm realisiert. Die herkömmlichen Gitterträgerlösungen haben deutlich höhere U-Werte. Der ComBAR Thermoanker kann im Kellerbau im Einfamilienhaus, sowie den Geschossbau, als auch den Industriebau eingesetzt werden. Im Hochbau befindet sich der Einsatz der Wandfertigteile ebenfalls auf dem Vormarsch. Bessere U-Werte der Wände haben bessere Energiebilanzen. Das Ergebnis mit Schöck ComBAR Thermoanker ist eine nahezu wärmebrückenfreie Verbindung von Vorsatzschalen an die Tragschale von Fertigteilwänden mit integrierter Wärmedämmung.

Die Forschung und Entwicklung des ComBAR Thermoankers wurde von Schöck gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Prüfinstituten wie der Technischen Universität Kaiserslautern und TU Hannover durchgeführt. Das Produkt ist vom DIBt Berlin unter der Nr. Z-21.8-1894 für Hohl- und Sandwichwände mit Innendämmung zugelassen. Ferner wurde die Produktentwicklung durch die DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) gefördert.

Innovative Materialien für effizientere Wärmedämmung

Ergänzt wird der Messeauftritt mit der Präsentation des Schöck Isokorb XT. Diese neue Generation der erfolgreichen Isokorb-Produktreihe verbessert die bereits sehr gute Wärmedämmung der bisherigen Modelle um bis zu 30 Prozent. Erzielt wird dies durch den Einsatz innovativer Materialien und einer neuen Dämmkörperdicke. Statt 80 Millimeter wird ein 120 Millimeter dicker Dämmkörper eingesetzt. Damit passt sich der Schöck Isokorb XT an die steigende Dämmstoffdicke der Fassade an.

Der Dämmkörper ist aus Neopor® hergestellt, dem schäumbaren Polystyrol (EPS) mit Graphitzusatz von BASF mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,031 W/(m•K). Im Vergleich zu herkömmlichem EPS absorbiert das Material die Wärmestrahlung besser und gewährleistet so eine effizientere Wärmedämmung. Des Weiteren wurden die bereits hochwärmedämmenden HTE-Druckmodule nochmals optimiert. Zudem kommt beim neuen Schöck Isokorb XT ein hochwertiger Edelstahl mit verbesserter Zugfestigkeit zum Einsatz. Bei gleicher Tragfähigkeit konnte auf diese Weise der Stabdurchmesser und somit auch die wärmeleitende Querschnittsfläche verringert werden.

Als vom Passivhaus Institut Darmstadt ausgezeichnete „wärmebrückenarme Konstruktion“ eignet sich der Schöck Isokorb XT für den Bau nach höchsten Wärmeschutz-Anforderungen. Ein weiterer Vorteil ist der verbesserte Trittschallschutz: Der Isokorb XT stellt eine Trittschallpegeldifferenz zum Balkon von über 5 Dezibel sicher und erreicht je nach Korbtyp eine Trittschallminderung von bis zu 15 Dezibel gegenüber durchbetonierten Anschlüssen.

 

Schöck Bauteile GmbH

www.schoeck.de

Halle 21.A, Stand 106