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Brandschutz bei trittschallgedämmten Treppen

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Detail-Ansicht Einbau Tronsole unterer Anschluss an Podest/ Geschossdecke. Das Produkt ist lediglich in der Rohbauphase sichtbar. Beim Bezug des Gebäudes ist das Produkt einbetoniert bzw. eingemörtelt. Hierdurch ist in der Treppe der Sauerstoffzutritt stark behindert. Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

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Fertiges Treppenhaus – die Schöck Tronsole ist nicht mehr sichtbar. Das Produkt wird einbetoniert oder eingemörtet. Deshalb ist die Angriffsfläche für eine Brandeinwirkung sehr gering. Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

Schöck Tronsole laut gutachterlicher Stellungnahme brandschutztechnisch unbedenklich

Bei der Planung der Trittschalldämmung von Treppen in Mehrfamilienhäusern ergibt sich oft die Frage, inwieweit das Trittschalldämmelement Schöck Tronsole einen Beitrag zur Brandlast im Treppenhaus liefert. Eine aktuelle gutachterliche Stellungnahme der Technischen Universität Kaiserslautern bestätigt nun, dass die Verwendung des Produkts hinsichtlich Brandlast unbedenklich ist.

Bei der Bewertung der Schalldämmqualität eines Gebäudes spielt der Trittschall aus dem Treppenhaus eine entscheidende Rolle. Die Trittschallübertragung aus dem Treppenhaus, hervorgerufen durch rhythmische, impulsartige Anregungen durch hartes Schuhwerk, wird als besonders störend empfunden. Deshalb müssen bei einem Neubau die Treppen ausreichend gedämmt werden. Hierfür stehen dem Planer und Verarbeiter das Produktprogramm Schöck Tronsole zur Verfügung. Es besteht aus einbaufertigen, aufeinander abgestimmten tragenden Trittschalldämmelementen mit integrierten Elastomerlagern, ergänzt durch einbaufertige Fugenplatten aus formstabilem Weichschaum.

Keine Brandlast

Die Brennbarkeit der Elemente der Schöck Tronsole hat keine Auswirkung auf die Anwendung in Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern. Nach dem Einbau ergibt sich nur eine sehr kleine Angriffsfläche für eine Brandeinwirkung, da die Elemente entweder einbetoniert oder im Mauerwerk eingemörtelt werden. Es ist lediglich eine ca. 10 mm breite Fuge sichtbar. Durch den Einbau in der Treppe ist der Sauerstoffzutritt stark behindert.

Einsatz in Mehrfamilienhäusern unbedenklich

Dies führt dazu, dass die Elemente keinen Beitrag zur Brandlast im Treppenraum liefern. Der Einbau des Systems in übliche Mehrfamilienhäuser ist brandschutztechnisch also unbedenklich, was durch eine gutachterliche Stellungnahme der Technischen Universität Kaiserslautern bestätigt wird. Unabhängig davon ist die Schöck Tronsole je nach Typ auch in die Feuerwiderstandsklasse R90 oder F90 eingestuft.

Gutachterliche Stellungnahme Technische Universität Kaiserslautern

Die Arbeitsgruppe Experimenteller Baulicher Brandschutz der TU Kaiserslautern wurde von Schöck Bauteile GmbH zur Ausfertigung einer Stellungnahme beauftragt. Inhalt dieser Stellungnahme ist die gutachterliche Untersuchung zur Verwendung von Schöck Tronsole in Treppenräumen. Gegenstand der Betrachtung sind die Bauprodukte Schöck Tronsole (Typen T, F, Q, Z, B und L).

Download der Gutachterlichen Stellungnahme der Technischen Universität Kaiserslautern unter: www.schoeck.de/tronsole/brandschutz/tu

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Cornelia Kaltenbach

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