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Baden-Baden

Bauteil für Balkonanschluss sorgt weltweit für energieeffizientes Bauen und Wohnqualität

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Die Schöck Unternehmensgruppe feiert 50jähriges Jubiläum


„Man darf nie beim Alten stehen bleiben"  - dieser Leitgedanke des Firmengründers Eberhard Schöck ist das Fundament für eine Erfolgsgeschichte, die vor 50 Jahren mit einer Handvoll Mitarbeiter in einem Bauunternehmen begann. Mit weltweit 500 Mitarbeitern in 12 Standorten und einem Umsatz von 100 Millionen Euro ist daraus ein modernes Bauindustrieunternehmen gewachsen, das sich auf Bauteile und Systemlösungen für Wärmedämmung und Schallschutz spezialisiert hat. Die Erreichung der Energie- und Schallschutzstandards, CO2-Reduzierung sowie die Passivhausbauweise bestimmten heute das Geschäft. Hauptprodukt ist der Isokorb – ein tragendes Wärmedämmelement für Balkone.

Eberhard Schöck (77) legte mit der Gründung des „Schöck Bautrupp"  am 01.04.1962 den Grundstein für die heute erfolgreich tätige Unternehmensgruppe. Die Begeisterung für das Bauwesen wurde bereits in der Kindheit geweckt. 1935 in Nürtingen als drittes Kind eines Elektroingenieurs geborenen durfte er mit 15 Jahren beim Hausbau seiner Eltern selbst mit anpacken. Daraus wuchs der Entschluss, Bauingenieurwesen zu studieren.  Als selbständiger Bauunternehmer stellte er mit dem „Bautrupp" damals Keller für Fertighäuser her. Der junge Bauingenieur wollte von Anfang an neue Wege gehen. „Um erfolgreich zu sein, muss man ganz neue Dinge entwickeln oder bestehende Dinge verbessern", betont Eberhard Schöck. Dies hat ihn von Anfang an angetrieben und bestimmt noch heute die Unternehmensentwicklung.

Die ersten Erfindungen

Nach sechs Jahren Bauunternehmertätigkeit erweiterte Eberhard Schöck sein Geschäftsfeld und begann Produkte aus Beton industriell zu fertigen. Pflanzenschalen in Sternform oder Kolumbarien standen damals auf dem Programm der 1968 gegründeten Schöck Betonelemente GmbH. Mit der Vergrößerung war gleichzeitig der Umzug des Unternehmens vom Stierstall in Varnhalt in das Industriegebiet nach Steinbach verbunden. Bereits ein Jahr später brachte der Unternehmer aus seiner Beobachtung der Bauprozesse im Kellerbau seine erste Erfindung auf den Markt: Das Kellerfenster   S 2000 in Styroporschalung. 1972 wurde mit dem glasfaserverstärkten Polyesterlichtschacht die nächste Entwicklung auf der Baumesse BAUMA präsentiert. Dieser Lichtschacht in der damals einzigartigen Eiform rationalisierte das aufwändige Ausschalen von Betonlichtschächten und die Lichtschachtmontage erheblich. Es war der erste Kunststoff-Lichtschacht in Europa. 1976 kommt das Inset-Kellerfenster als Folgeprodukt für den Kellerbau auf den Markt.

Mit einer genialen Idee gelingt der Durchbruch

In den 70er Jahren wird parallel die Bauunternehmertätigkeit weiter ausgebaut. 1977 tritt Schöck der Baumeisterhaus-Kooperation bei. In Lizenz werden vorgeplante Häuser in Massivbauweise erstellt. Daraus entstehen in den Folgejahren bundesweit fünf Baumeister-Haus-Niederlassungen. 1979 folgen die ersten Auslandsniederlassungen für den Vertrieb der Kellerprodukte in der Schweiz und in Österreich. In diesem Jahr kam Eberhard Schöck bei einem Skiurlaub mit der Familie in der Schweiz die Idee zu einem genialen Produkt. Den Anstoß gab ein Feriengebäude mit zahlreichen Balkonen, über die bei winterlichen minus 16 Grad wertvolle Heizenergie nach außen verloren ging. Er suchte und fand eine Möglichkeit, diese Wärmebrücken bei Balkonen weitgehend zu reduzieren und Bauschäden zu vermeiden. Es ist die Geburtsstunde des „Isokorb" der 1983 am deutschen Markt eingeführt wurde und die Bauweise von Balkonen drastisch veränderte. 1985 kam nach erfolgreicher Entwicklungsarbeit das erste Trittschallschutzelement „Tronsole V" auf den Markt. Das Produktprogramm wurde mit weiteren Typen in den Folgejahren ausgebaut.

Boomjahre im Wohnungsbau

Das Geschäft mit den Bauteilen florierte. 1987 unterhielt Schöck elf Auslieferungslager in Westdeutschland und West-Berlin. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 erlebte die deutsche Bauwirtschaft einen regelrechten Bauboom. Die enorme Nachfrage in den neuen Bundesländern führte zu verstärkten Investitionen im Wohnungs- und Wirtschaftsbau sowie zum Ausbau der öffentlichen Infrastruktur. Davon profitierten alle Geschäftsbereiche der Schöck Unternehmensgruppe, die 1993 zur Gründung der Schöck AG führten. Eberhard Schöck ist sich auch seiner sozialen Verantwortung als Unternehmer bewusst. Mit der Eberhard-Schöck-Stiftung unterstützt er seit 1992 die bauhandwerkliche Ausbildung junger Menschen aus Osteuropa. 1995 baut Schöck mit der Niederlande eine weitere wichtige Gesellschaft im Ausland auf.

Durchstarten nach der Krise

Die seit Mitte der 90er Jahre rückläufige Baukonjunktur in Deutschland bringt nicht nur Umsatzrückgänge in der Schöck Bauteile GmbH, sondern führt auch zu Verlusten in den bauenden Unternehmen. Schöck zieht sich aus den Geschäftsfeldern Rohbau und Schlüsselfertiges Bauen zurück. 2001 kam es zu einer weiteren Zäsur: Schöck trennte sich von der Sparte der Kellerprodukte und konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Bauteilen für Wärmedämmung und Schallschutz. Nikolaus Wild übernimmt die Geschäftsleitung und leitet mit seinem Geschäftsleitungsteam ein Restrukturierungsprozess ein. Grundlage ist eine neue Unternehmensstrategie mit Internationalisierung und Innovation als elementare Bestandteile. Eine Reihe von Produktneuheiten wird eingeführt und das Auslandsgeschäft vorangetrieben. 2004 schreibt das Unternehmen wieder schwarze Zahlen. 2005 wird in Großbritannien und 2007 in Polen eine neue Gesellschaft gegründet. Mit einem Großauftrag in Moskau expandiert Schöck weiter nach Osten.

Neue Technologien für die Zukunft

Die Glasfaserbewehrung „ComBAR" öffnete den internationalen Markt für neue Anwendungen im Hoch- und Tiefbau, wie z.B. Tunnelbau oder Brückenbau. Gleichzeitig baute Schöck ein neues Geschäftsmodell mit Systembalkonen auf. 2007 können Kunden erstmals nicht nur ein Bauteil, sondern eine Komplettlösung für den Balkonbau in Neubau und Sanierung erhalten. Zukunftsweisend wird wir Einführung des Schöck Isokorb XT in 2008. Die neueste Isokorb-Generation erhält in Folge vom Passivhaus-Institut Darmstadt das Zertifikat „Wärmebrückenarme Konstruktion". Somit ist es bei Passivhäusern möglich, auch auskragende Balkone anzuschließen, was für den Architekten eine neu gewonnene Gestaltungsfreiheit bedeutet. Diese Zertifizierung des Passivhaus-Instituts hat inzwischen auch der Isokorb R erhalten. Er wird für den nachträglichen Balkonanschluss in der Gebäudesanierung eingesetzt.

Unabhängigkeit bis heute bewahrt

Als inhabergeführter Mittelständler verfügt das Unternehmen über die notwendige Unabhängigkeit, um schnell auf Trends zu reagieren. Die Schöck Unternehmensgruppe ist nach wie vor im Besitz der Familie Schöck. Sohn Robin Schöck ist Mitglied im Aufsichtsrat der Schöck AG und die Töchter Felicitas sowie Simone Schöck sind gemeinsam mit Ihrer Mutter Sabine in der Eberhard-Schöck-Stiftung aktiv. Eberhard Schöck selbst ist Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Stiftung in Baden-Baden.

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