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Balkone haben im Passivhaus eine Zukunft

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Auskragende Balkone mit Isokorb Typ XT möglich

Wachsende Energiestandards und steigende Energiepreise haben die Sensibilität für Energieeinsparung und damit auch Kosteneinsparung erhöht. Durch immer bessere Gebäudedämmung nimmt der Einfluss der Wärmebrücke am Heizenergieverlust zu. Kritischste Wärmebrücken an einem Gebäude: Balkone.

Der höchste Dämmstandard eines Gebäudes ist das Passivhaus. Lange bildeten frei auskragende Balkone eine Schwachstelle in der Gebäudehülle, da für diese Wärmebrücke keine ausreichend gedämmte und damit zertifizierungsfähige Lösung vorhanden war. Balkone wurden, wo es ging, auf Stützen gestellt und so komplett vom Gebäude getrennt. Andernfalls musste auf den Balkon ganz verzichtet werden. Balkone gehören heute jedoch vor allem im Mehrfamilienhausbau nicht nur zum Wohnstandard eines Neubaus, sondern sind zudem ein Gestaltungsmerkmal der Architektur. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Vorständern der Balkone nicht immer möglich ist, wenn beispielsweise der Platz für ein ausreichendes Fundament fehlt. Die EU-Gebäuderichtlinie 2010 fordert für alle EU-Mitgliedsstaaten den Niedrigstenergiestandard für Neubauten ab 2021. Das Niedrigst-energiehaus ist dem Dämmstandard eines Passivhauses oder eines „Nahezu-Nullenergiehauses“ in etwa gleichzusetzen.

Für das Passivhaus hat Schöck den Isokorb Typ XT als tragendes Wärmedämmelement für auskragende Balkone entwickelt. Dank seiner optimierten Materialien und der Dämmdicke von 120 mm ist diese neue Produktreihe im Vergleich zum klassischen Isokorb mit einer Dämmdicke von 80 mm wärmetechnisch deutlich verbessert. Balkonanschlüsse, die mit den gängigen Typen des Isokorb XT gedämmt werden, gelten nach den Kriterien des Darmstädter Passivhaus-Institut als „Wärmebrückenarme Konstruktion“.

Damit können im Passivhaus sowohl frei auskragende Balkone als auch Balkone, die nur im vorderen Bereich abgestützt sind, einfach realisiert werden. Die Wärmebrückenarme Konstruktion weist einen geringen Wärmeverlust über die Wärmebrücke auf, der im vertretbar kleinen Rahmen gehalten wird. Anforderung an die Wärmebrücken in einem Gebäude ist, dass der mittlere U-Wert der opaken Fassade um nicht mehr als DUWB = 0,025 W/(m²K) erhöht wird. Die Wärmebrückenverlust­koeffizienten in Abhängigkeit der Balkonplattendicke und der Traglaststufe des Isokorb XT finden Sie in den entsprechenden Zertifikaten unter www.schoeck.de oder unter www.passiv.de.

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