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„Air-Sea Link“ in Danzig. Tunnel mit ComBAR® bewehrt.

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In Danzig entsteht momentan ein 1,4 km langer Autobahntunnel, der unter der Weichsel hindurch führen soll. Die Start- und Zielschächte wurden mit Schöck ComBAR® bewehrt.

Im polnischen Danzig entsteht momentan ein 1,4 km langer Autobahntunnel, der unter der Weichsel hindurchführen soll. Er ist Teil des letzten Bauabschnittes der insgesamt 10,7 km langen Autobahnstrecke, die den Danziger Flughafen und die wichtigsten Straßenverbindungen in Richtung Warschau mit dem Seehafen auf der östlichen Seite der Weichsel verbinden soll.

Die beiden Röhren des Autobahntunnels haben einen Außendurchmesser von über 12 m.

Um die 1,1 km des Tunnels aufzufahren, wird die größte Tunnelbohrmaschine (TBM) eingesetzt, die das spanische Bauunternehmen OHL jemals verwendet hat, so der Konsortialführer des Tunnelprojektes.

Die beiden Röhren führen je eine zweispurige Autobahn mit einem Fußgänger-Seitenstreifen für Notfälle und sind für eine Geschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt. Verbunden werden diese Röhren über sieben 20 m lange Verbindungstollen. Der Tunnel soll zwischen 9 und 35 m unterhalb der Weichsel durchführen. Dies stellt eine große Herausforderung dar: zum einen weil der Boden hauptsächlich aus Sand und Kies besteht und zum anderen, weil der volle Wasserdruck aus dem darüberliegenden Fluss auf die Maschine und den Tunnel einwirken.

In den Start- und Zielbauwerken der zu durchfahrenden Strecke wurde die Glasfaserbewehrung Schöck ComBAR® eingesetzt. Denn im Gegensatz zu Betonstahl, kann die TBM die Glasfaserbewehrung leicht zerspanen und bietet damit deutliche Kostenvorteile im Vergleich zu anderen Bauverfahren.

Bis sie letztendlich durchörtert werden, müssen diese Bauwerke allerdings bis zu 5 Jahre die ständige Belastung aus Erd- und Wasserdruck abtragen können. Diese hohe Beanspruchung erfordert bis zu 3 Lagen Bewehrung für die Übertragung des Biegemoments. Insgesamt werden für die 4 Durchörterungsbereiche ca. 40to ComBAR® eingesetzt. Der erste Einbau erfolgte in KW 32.

Mehr Informationen zum diesem Projekt erhalten Sie hier.